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Neun Jugendliche aus der französischen Partnergemeinde Varennes-en-Argonne zu Besuch

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Von: Petra Schafflik

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Endlich wieder Jugendaustausch: Jugendliche aus Petershausen und der französischen Partnergemeinde Varennes freuen sich auf eine gemeinsame Woche mit vielen Aktivitäten.
Endlich wieder Jugendaustausch: Jugendliche aus Petershausen und der französischen Partnergemeinde Varennes freuen sich auf eine gemeinsame Woche mit vielen Aktivitäten. © ps

Neun Jugendliche aus der französischen Partnergemeinde Varennes-en-Argonne sind in Petershausen zu Besuch.

Petershausen – „Bienvenue!“ – Ein vielstimmiges Willkommen schallte neun französischen Jugendlichen entgegen, die jetzt aus der lothringischen Partnergemeinde Varennes-en-Argonne zum traditionellen Jugendaustausch in Petershausen eingetroffen sind. Von den Petershausener Jugendlichen, bei denen sie nun eine Woche verbringen werden, wie auch dem Organisationsteam der Jugendkontaktgruppe wurden sie herzlich in Empfang genommen. Und auch Bürgermeister Marcel Fath war zur Begrüßung gekommen.

Die Wiedersehensfreude war auf allen Seiten besonders groß, schließlich musste das Treffen wegen Corona zuletzt zwei Jahre lang ausfallen. Dabei hat der Jugendaustausch zwischen den beiden Partnergemeinden eine lange Tradition, seit 1985 organisieren Jugendliche selbst die Aufenthalte, zu denen im Wechsel junge Leute die jeweilige Partnergemeinde besuchen.

Partnerschaft seit 50 Jahren

„Die erste Woche im August ist für den Jugendaustausch reserviert“, sagt Katrin Häberle, seit 2008 erst Teilnehmerin beim Jugendaustausch und inzwischen Mitglied der Jugendkontaktgruppe. Zuletzt waren Jugendliche aus Varennes 2018 in Petershausen, damals wurde das 50-jährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft mit einem großen Fest und vielen Gästen gefeiert. Im Jahre darauf reisten junge Leute aus Petershausen nach Frankreich, seitdem gab es keine koordinierten Besuche mehr.

Regelmäßige Begegnungen

„Wir haben recht früh entschieden, den Austausch heuer auf alle Fälle zu organisieren“, erzählt Häberle. Denn so eine Partnerschaft lebt von persönlichen und regelmäßigen Begegnungen. Je länger die Pause, desto schwieriger ein Neustart, das war allen bewusst. „Wir haben schon befürchtet, das wird nichts mehr“, berichtet Justine Pêthe, die in Varennes den Austausch organisiert. Doch lebendig erhalten, das wollen die jungen Leute ihre herzliche Beziehung auf alle Fälle.

„So eine aktive Partnerschaft ist selten, das ist schon etwas ganz Besonderes“, betont Katrin Häberle. Zumal die Begegnung samt einwöchigem Programm vollständig ehrenamtlich organisiert wird, in Petershausen von der aktuell siebenköpfigen Jugendkontaktgruppe mit Corbinian und Jonathan Ruckerbauer, Sarah Geitel, Anna und Jonas Wittmer, Jorim Damaschun und Katrin Häberle. „Wir sind alle selbst so begeistert über die tollen Erfahrungen und die Gelegenheit, die Sprache einmal konkret anzuwenden, dass wir das alles auch anderen ermöglichen wollen.“

Vielfältiges Programm

Unbedingt, betont auch Justine Pêthe, wolle man den Austausch in die nächste Generation von Jugendlichen weitertragen. Deshalb freuen sich alle über eine gemeinsame Woche, bei der vielfältige Aktivitäten auf dem Programm stehen, etwa eine Fahrt zur Fuggerei und in den Zoo nach Augsburg, ein Besuch des Münchner NS-Dokumentationszentrums, eine Schnitzeljagd zum Vierkirchner Naturbad, ein Tag im Klettergarten, ein Sport- und Kreativtag und schließlich eine gemeinsame Abschlussfeier am Samstag. Bei der es dann heißen wird: „A l‘année prochaine à Varennes – bis nächstes Jahr in Varennes.“

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