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Ihr Ziel ist die Mehrheit im Gemeinderat stellen – Einig e Kandidaten der CSU bei der Aufstellungsversammlung.

CSU Petershausen präsentiert ihre Kandidaten

Eine Absage an Populisten und Wutbürger

Das Bürgermeisteramt und die Mehrheit im Gemeinderat sind die vorrangigen Ziele der CSU Petershausen bei der Nominierung der Gemeinderäte für die Kommunalwahl im März 2020.

Petershausen – Mit Günter Fuchs als Bürgermeisterkandidat (wir berichteten) und Listenführer der insgesamt 22 Kandidaten und Ersatzkandidaten tritt die CSU mit großer Geschlossenheit an.  

Einstimmig wählten die 27 stimmberechtigten Mitglieder mit Blockwahl in zwei Wahlgängen die ersten zehn und mit einer Gegenstimme die weiteren Kandidaten. Nicht mehr dabei sind unter den sieben bisherigen Gemeinderäten Lydia Thiel und Daniel Lettmair.

„Wir haben ein super Team und ein unglaubliches Potenzial. Gemeinsam werden wir Petershausen für die Zukunft stark machen“, betonte Fuchs. Er freute sich, dass je ein Drittel der Kandidaten junge Leute, Frauen und erfahrene Gemeinderäte sind. Außerdem seien alle Ortsteile und Schichten vertreten. Ziel sei es, „unsere Heimat, unser Petershausen, so liebenswert zu erhalten“. Dabei will er, falls er Marcel Fath (FW) als amtierenden Bürgermeister ablöst, einiges verändern wie Abbau der Schulden, Infrastruktur, eine Gaststätte als Treffpunkt für Vereine, und mehr Ärzte ansiedeln. Räume seien außerdem für Bildung wie Vhs oder die Musikschule notwendig.

Die Gemeinschaft der „glorreichen 20“ steht für Hildegard Weßner, CSU-Ortsvorsitzende und Zweite auf der Liste, im Vordergrund. In ihrer leidenschaftlichen Rede vor den Kandidaten und rund 20 Gästen appellierte sie an die Bewerber: „Gehn mer alle runter vom Gas. Jeder einzelne kann mit einem freundlichen Lachen etwas für die Gemeinde tun. Gemeinschaft ist Heimat.“ Sie steht für den ländlichen Charakter Petershausens und sanftes Wachstum. Zusammen mit den anderen Gemeinderäten sollen die CSU-Räte für die Bürger arbeiten. „Wir sind nur in einer guten Gemeinschaft stark“, so Weßner. Populismus und Wutbürgern erteilte sie eine klare Absage.

Harmonisch lief die Wahl der Kandidaten ab, die der CSU-Kreisvize Tobias Stephan leitete. Jüngste Kandidatin ist Stefanie Pögl (20), Ältester ist der Ersatzkandidat Klaus Grabow (72). Die ersten fünf Plätze belegen die bisherigen Gemeinderäte Fuchs, Weßner, Josef Gerer, Gerhard Weber und Albert Kirmair. Als dienstältester Gemeinderat tritt Gerer zu seiner fünften Wahlperiode an. „Ich will noch den fünften Bürgermeister erleben“, sagte er. Die CSU wird auch Kandidaten für den Kreistag aufstellen: auf Platz 24 Günter Fuchs, 26 Hildegard Weßner, 43 Benno Huber und 61 Anna-Lena Huber.

Die Liste:

1. Günter Fuchs, 48, verheiratet, Verwaltungsfachwirt; 2. Hildegard Weßner, 52, verheiratet, drei Kinder, Assistentin der Geschäftsleitung, Asbach; 3. Josef Gerer, 66, verheiratet, zwei Kinder, Rentner, Kollbach; 4. Gerhard Weber, 62, verheiratet, drei Kinder, Pensionist; 5. Albert Kirmair, 57, selbstständig, Kollbach; 6. Dr. Rosemarie Rahn-Stenzenberger, 53, verheiratet, ein Kind, Tierärztin, Weißling; 7. Stefan Ebner, 45, verheiratet, zwei Kinder, Bauingenieur; 8. Johannes Stadler, 28, verheiratet, Betriebswirt, Glonnbercha; 9. Sabine Sedlmair, 51, verheiratet, zwei Kinder, Angestellte, Obermarbach; 10. Klaus Hamann, 24, Forstwirt, Asbach; 11. Michael Schwappacher, 44, verheiratet, drei Kinder, Spenglermeister; 12. Philipp Michaly, 37, verheiratet, drei Kinder, IT-Berater; 13. Katja Keferstein, 36, zwei Kinder, Küchenleitung, Asbach; 14. Michael Sänger, 26, Student; 15. Monika Richter, 54, Angestellte, Kollbach; 16. Peter Enzensberger, 61, verheiratet, drei Kinder, Angestellter, Kollbach; 17. Martin Müller, 39, verheiratet, ein Kind, Unternehmensberater, Obermarbach; 18. Kerstin Götz, 54, verheiratet, zwei Kinder, selbstständig; 19. Dieter Kippel, 70, Rentner; 20. Stefanie Pögl, 20, Einzelhandelskauffrau in Ausbildung.

ch

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