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Als Grillmeister fungierte Petershausens Jugendbetreuer Olaf Schräder (links). Rechts daneben Landrat Stefan Löwl und Bürgermeister Marcel Fath. Ganz rechts: Tatjana Wiberg, die Wortführerin bei der Wette mit dem Landrat.

Wetteinsatz in Petershausen eingelöst

Hamburger-Essen mit dem Landrat

Wer kann mehr Hamburger verdrücken? Diese Wette mit Petershauser Jugendlichen gewann Landrat Stefan Löwl vergangenes Jahr bei der gemeinsamen Fahrt nach Oswiecim. Jetzt wurde die Wettschuld eingelöst.

Petershausen – Wettschulden sind Ehrenschulden. Deshalb kam jetzt Landrat Stefan Löwl ins Petershausener Jugendzentrum und durfte eine gewonnene Wette aus dem vergangenen Jahr einlösen – mit einem gemeinsamen Hamburger-Essen.

Zusammen mit Bürgermeister Marcel Fath und den Jugendlichen ließ sich Löwl Hamburger und die Angebote der Salatbar munden. „Der Hintergrund ist die letztjährige Fahrt zum Life-Festival im polnischen Oswiecim (Auschwitz). Die Landkreise Oswiecim und Dachau pflegen ja freundschaftliche Verbindungen. Vergangenes Jahr war eine Gruppe des Zweckverbands Jugendarbeit und des Kreisjugendrings mit Stefan Löwl und anderen Politikern aus dem Landkreis, darunter auch Marcel Fath, nach Polen gereist.

Beim Life-Festival standen Landrat Löwl und unter anderen Tatjana Wiberg als eine der Wortführerinnen unter den deutschen Jugendlichen etwas länger in einer Schlange vor der Hamburger-Ausgabe. Wie das halt so ist, wenn man warten muss, unterhält man sich und kommt auf lauter tolle Ideen. Und so kam es zu einer Wette. Löwl: „Es ging darum, wer die meisten Hamburger isst. Das hab’ ich gewonnen. Ich gebe zu, ich hatte da leichte körperliche Vorteile“, meinte er mit einem vielsagenden Blick auf seine Statur. „Ich habe drei ganze Hamburger geschafft, aber mein Konkurrent scheiterte am dritten. Der Wetteinsatz war ein Hamburger-Essen in Deutschland.“

Das kam jetzt zustande. Bei Sonnenschein und angenehmen Frühlingstemperaturen veranstalteten die Petershauser Jugendlichen im Juz an der Münchner Straße das vereinbarte Hamburger-Essen – diesmal ohne Wette, wer am meisten verdrückt. „Heute ist das eine reine Genusseinladung“, lachte Stefan Löwl.

Die Atmosphäre war wieder bestens und erinnerte Stefan Löwl an die tolle Stimmung im Bus bei der letztjährigen Polenfahrt. Dann wurde er philosophisch: „Man hat in Oswiecim mit dem Life-Festival wahrhaftes Leben diesem Ortsnamen Auschwitz entgegengesetzt.“

„Denn der Tod ist dort so präsent wie sonst nirgendwo“, ergänzte Marcel Fath. Auch heuer ist wieder eine Fahrt zum Life-Festival nach Oswiecim geplant und wird im Jugendprogramm Petershausen angekündigt.

rds

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