Online-Anlaufstelle kaum genutzt

Angebot „Mein Petershausen“ ist eingeschlafen

  • Petra Schafflik
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Mitmachen – Mitgestalten – Mitbestimmen: Unter diesem Leitspruch steht die Internetseite „Mein Petershausen“. Zuletzt wurde sie jedoch kaum genutzt.

Petershausen – Dieses Angebot, das es so vermutlich nur in Petershausen gibt, ging 2016 an den Start, als digitale Anlaufstelle für jegliches ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde. Arbeitsgruppen, Helferkreis und Vereine sollten in ihrer Arbeit unterstützt werden, das Portal nutzen als bequem bedienbare Informations- wie Organisationsplattform.

Doch wer heute auf die Seite klickt, findet als aktuellste Nachricht eine Terminabsage des Trachtenvereins vom April, dazu Berichte über Weihnachtsfeier, Christkindlmarkt und ein Protokoll der Bürgerwerkstatt Mobilität vom Oktober. „Die Nutzung ist tatsächlich stark zurückgegangen“, bestätigt Bürgermeister Marcel Fath (FW). Eine eigene Vereins-Homepage sei inzwischen für wenig Geld zu erstellen. „Und vom Gartenbau- bis zum Sportverein, überall findet sich jemand, der den Internetauftritt dann betreut.“ Das Vernetzungsangebot „Mein Petershausen“ sei ein Versuch gewesen, „doch die digitale Welt hat sich weiterentwickelt“.

Einfach abschalten will der Rathauschef das Online-Angebot aber nicht. Vielmehr wird im Rathaus überlegt, was eine attraktive und gut handhabbare Alternative sein könnte. Die will Fath dann mit den Vereinsaktiven diskutieren.

Gleichzeitig ist geplant, den Service-Bereich der Gemeindepräsenz im Internet auszubauen, kündigt Fath an. Von einer Schadensmelde-App, wie sie in manchen Orten im Landkreis aktiv ist, hält der Rathauschef nichts. Aber das 24-Stunden-Rathaus soll ausgebaut werden, Bürger also mehr Behördenangelegenheit vom heimischen Sofa aus erledigen können. Fath: „Da besteht noch viel Potenzial.“ Im nächsten Bürgerjournal, so der Bürgermeister, wird es dazu weitere Informationen geben.

ps

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