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In diesem Haus wurden die Leichen gefunden.

Vermisste tot in Petershausen gefunden

Nach Fund zweier Frauenleichen: Haftbefehl gegen 53-jährigen Tatverdächtigen erlassen

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Die Polizei hat in der Nähe des S-Bahnhofs von Petershausen im Kreis Dachau zwei Leichen entdeckt. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. 

Update 19.12 Uhr: Haftbefehl gegen Tatverdächtigen erlassen

Nach dem gewaltsamen Tod zweier Frauen aus Dachau ist gegen einen Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen worden. Gegen den 53 Jahre alten Mann werde wegen zweifachen Mordes ermittelt, teilte die Polizei mit. Er war am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden.

Die beiden 40 Jahre alten Freundinnen aus Dachau waren am Montag von Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Sie waren demnach bereits seit Samstag verschollen. Angehörige hatten der Polizei gesagt, dass die beiden nach Petershausen im Landkreis Dachau fahren wollten. „Was wir bisher wissen, ist, dass es eine Bekanntschaft gab zwischen den Opfern und dem mutmaßlichen Täter“, sagte Polizeisprecher Peter Grießer.

Beamte der Polizeiinspektion Dachau überprüften bei der Suche nach den Frauen die Adresse des Mannes in Petershausen. Als sie sich am Montagnachmittag schließlich mit Hilfe eines Schlüsseldienstes Zutritt zu der Wohnung verschafften, fanden sie die Leichen der Frauen.

Update 15.58 Uhr: Verdächtiger in ambulanter Behandlung

Wie die Dachauer Nachrichten recherchieren konnten, ist der Tatverdächtige psychisch krank. Er befand sich in ambulanter Behandlung. Gegenüber den Kripo-Beamten hat er noch keine Aussagen zu den Tatvorwürfen gemacht. 

Update 14.25 Uhr: Spuren am Hals der Toten

Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord nun bestätigte. Familienangehörige meldeten am Montag zwei 40-jährige Frauen aus Dachau bei der Polizei als vermisst. 

Polizisten überprüften daraufhin eine mögliche Kontaktadresse in Petershausen. Als sich die Beamten gegen 15 Uhr Zutritt zu der betroffenen Wohnung verschafften, fanden sie dort die beiden Leichen. Die Kripo Fürstenfeldbruck übernahm die weiteren Ermittlungen am Tatort.

Spurensicherung nach dem Fund der Leichen. 

Es erhärtete sich schnell ein Tatverdacht gegen einen 53-Jährigen. Er wurde vorläufig festgenommen. Die von der Kriminalpolizei durchgeführte Spurensicherung in der Wohnung ergab deutliche Hinweise darauf, dass die beiden Frauen einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sind.

Die Obduktion der beiden Leichen fand am Montag im Institut für Rechtsmedizin in München statt. Es wurde bei den Leichen unter anderem Gewalteinwirkung gegen den Hals festgestellt. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen stellte die Staatsanwaltschaft München II Haftantrag wegen zweifachen Mordes gegen den dringend tatverdächtigen 53-Jährigen. Dieser soll noch am Montag dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung über die Haftfrage vorgeführt werden.

Brutale Tat auch in Eching (Landkreis Freising): Frau reißt Angreifer die Skimaske herunter - und erkennt ihn (merkur.de)

Der Tatort in der Nähe S-Bahn-Station

Update, 13.50 Uhr: Polizei bestätigt Festnahme

Nach dem Fund von zwei Frauenleichen in einer Wohnung im oberbayerischen Petershausen (Landkreis Dachau) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Die Polizei bestätigte die Festnahme und kündigte an, in Kürze weitere Details bekanntzugeben. 

Die beiden Frauen waren zunächst als vermisst gemeldet worden. Beamte hatten sie dann am Montagabend tot in der Wohnung entdeckt.

Update,11.45 Uhr: Suizid nicht auszuschließen

Ein Tötungsdelikt sei nicht auszuschließen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Suizidverdacht sei aber ebenfalls noch nicht gänzlich ausgeräumt. Die Identität der beiden Frauen ist wohl noch nicht gänzlich zweifelsfrei geklärt.

Erstmeldung: Zwei Leichen in Petershausen gefunden

Petershausen – Als Beamte der Kripo am Montagnachmittag eine Wohnung in der sogenannten Musikersiedlung im Umfeld des S-Bahnhofs öffneten, bot sich ihnen ein grausiges Bild: In der Wohnung lagen zwei tote Frauen! Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft München II hält sich das Polizeipräsidium Oberbayern Nord noch mit genaueren Informationen zu dem Fall zurück. 

Die Polizei sicherte am Tatort Spuren bis in die späten Abendstunden.

Auf Nachfrage der Dachauer Nachrichten bestätigt Sprecher Peter Grießer lediglich, dass es sich bei den beiden um „keine Petershauserinnen“ handelt. Zur Ermittlung der Todesursache werde in den kommenden Tagen eine Obduktion durchgeführt. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, so Grießer. Das heißt: Möglich ist, dass es sich bei der Tat um einen Suizid beziehungsweise einen erweiterten Suizid handelt; genauso möglich ist aber auch, dass die beiden von einer dritten Person umgebracht wurden. 

„Das ist Täterwissen“

Angaben zur Auffindesituation der Frauen beziehungsweise mögliche Spuren von Gewalteinwirkung möchte Grießer aus diesem Grund nicht machen: „Das ist Täterwissen!“ Aus dem Umfeld der Einsatzkräfte war jedoch zu erfahren, dass es sich bei den Toten wohl um zwei seit dem Wochenende als vermisst gemeldete Frauen mittleren Alters handelt. Die beiden sollen nicht miteinander verwandt und die Wohnung am Georg-Friedrich-Händel-Weg nicht ihr eigentlicher Wohnort gewesen sein. Die Spurensicherung war noch bis in die späten Abendstunden vor Ort. Die Verständigung der Angehörigen erfolgte am Abend.

Von Stefanie Zipfer und Matthias Schneider

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