Vier Menschen stehen nebeneinander.
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Im Amt bestätigt: Die Leitung der Ski-Abteilung im Sportverein Petershausen mit (v.l.) Susanne Strauß (Vorsitzende), Steffen Werner (Schriftführer), Andreas Haidn (Stellvertreter) und Tanja Hausmaninger (Kasse).

Viele Fragezeichen bei den Skifahrern

Schwierige Saisonplanung Thema bei der Versammlung der Ski-Abteilung des SV Petershausen

  • Petra Schafflik
    vonPetra Schafflik
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Trotz Corona plant die Ski-Abteilung des SV Petershausen vorsichtig mit ihren Winterveranstaltungen. Allerdings steht die Abteilung vor einer Fragezeichen-Saison.

Petershausen – Wie manch andere Gruppen und Vereine steht auch die Skiabteilung im Sportverein Petershausen vor einer „Fragezeichen-Saison“. Große Unsicherheit präge die Planung, erklärte Abteilungsleiterin Susanne Strauß den Mitgliedern, die zur Jahresversammlung in den Garten der Sportgaststätte gekommen waren.

Dort wurde die Abteilungsleitung mit Susanne Strauß (Vorsitzende), Andreas Haidn (Stellvertreter), Steffen Werner (Schriftführer) und Tanja Hausmaninger (Kasse) ohne Gegenstimme im Amt bestätigt. Dieses wiedergewählte Leitungsgremium der Skiabteilung mit 178 Mitgliedern, darunter 61 Jugendliche, beschäftigen nun schwierige Fragen: Sollen die traditionellen Tagesfahrten und Skikurse geplant werden? Werden die Petershausener im Winter überhaupt Lust haben, gemeinsam im Bus ins Skigebiet zu fahren?

Einige Vorüberlegungen hat das Team angestellt. Vorgesehen ist aktuell, Aktivitäten zu planen, jedoch auf ein Programmheft zu verzichten. Alle Angebote werden im Internet und per Flyer beworben. Erst etwa zwei Wochen vor dem Termin soll dann die Entscheidung fallen, „ob gefahren wird oder nicht“. Erst dann müssen auch die angemeldeten Teilnehmer bezahlen. Noch kurzfristiger kann es Änderungen geben, sofern behördliche Vorgaben dies erfordern.

Nach kurzer Diskussion war man sich einig, die Reisebusse bei den Fahrten auch bei großem Interesse nicht voll zu belegen. „Bei vielen Anmeldungen werden wir einen zweiten Bus buchen“, sagte Strauß. Denn nicht jeder fühlt sich aktuell wohl in einem bis auf den letzten Platz belegten Verkehrsmittel.

Folgende Angebote soll es geben: eine Jugendfahrt und die traditionellen drei Tagesfahrten. Dabei wird es zweimal am 23. und 30. Januar ins Sudelfeld gehen. Am 7. Februar bei der dritten Fahrt wird in Fieberbrunn ein Gemeindepokal ausgefahren. Dieses Rennen ist geplant als Aktion zur 101-Jahr-Feier des Sportvereins.

Das große Jubiläumsfest zum 100. Geburtstag des SV Petershausen ist im Sommer bekanntlich wegen der Corona-Pandemie auf 2021 als „101-Jahr-Feier“ verschoben worden. SV-Vorstand Hubert Doetsch, der bei der Versammlung der Skiabteilung anwesend war, hat aber seine Zweifel, ob es dann klappt. „Nach aktuellem Stand eher nein“, sagte der SV-Chef.

Bald öffnen wird dagegen die Skiabteilung wieder ihr Skikammerl im Rathaus, wo gebrauchte Ski-Ausrüstung angenommen und an interessierte Petershausener verkauft wird. Um den Andrang zu entzerren, gibt es eine Artikel-Liste im Internet, die Öffnungszeiten werden wohl ausgeweitet, damit immer nur ein Vereinsvertreter mit einer Käuferfamilie im Raum ist. Spontan vorbeikommen geht nicht mehr, ein Besuch muss online angemeldet werden. Das gemütliche Beisammensitzen, das im Skikammerl Tradition hat, wird es heuer so nicht geben.

Nicht nur für Skibegeisterte interessant dürfte ein Skifilm über die Austragung des Glonntalcups 1972 sein, der im kommenden Frühjahr gezeigt werden soll.

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