Weihnachtshaus leuchtet
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Im weihnachtlichen Lichterglanz präsentiert sich das Wohnhaus von Familie Kastner in Petershausen.

Eine Petershauser Familie dekoriert ihr Heim alle Jahre wieder mit buntem Weihnachtsschmuck

Von weitem grüßt das Rentier

In Petershausen steht ein kunterbuntes Weihnachtshaus. Da fehlt nur der Schnee.

Petershausen – „Mit ein paar Lichterketten haben wir angefangen,“ erzählt Petra Kastner. Wer jetzt in der Dämmerung vor ihrem Haus steht, kann sich das kaum vorstellen. Denn im Garten ist jeder Busch und Baum mit Lichtern geschmückt, ein leuchtendes Rentier zieht den mit bunten Päckchen bepackten Schlitten, daneben winkt ein lustiger Weihnachtsmann Passanten zu, und auf dem Garagendach tuckert ein Holz-Zug vorbei.

Wer ein wenig verweilt und genau schaut, kann weitere liebevolle Details entdecken. Als die Familie 2012 nach Petershausen gezogen war, hatte Roland Kastner angefangen, den Garten zur Straße hin an Weihnachten mit Lichtern zu schmücken, erzählt seine Frau Petra. „Aber wir waren nicht zufrieden, es erschien uns zu leer.“

Also wurde nachgekauft, immer neue Ideen entstanden. „Wir haben die Büsche umwickelt, einen Baum mit Kugeln angebracht, Figuren kamen dazu.“ Dabei legen die Kastners Wert auf ein stimmiges, ruhiges Gesamtbild, neben den Lichtern ist die Dekoration in traditionellem Rot und Gold gehalten.

Was Passanten erfreut, ist mit einiger Arbeit verbunden, erzählt Petra Kastner. „Die beiden Wochenenden vor dem ersten Advent holen wir alles aus dem Keller und vom Speicher über der Garage.“ Vor dem Aufbau, der in der Hand von Roland Kastner liegt, werden alle Elemente geprüft, sobald alles steht noch einmal Funktion und Erscheinungsbild gecheckt. Und nachjustiert, wenn eine Lichterkette blinkt, die aber statisch leuchten soll oder eine Figur schlecht zu sehen ist. „Von der Straße aus schaue ich, wie alles wirkt.“ Auch das Programmieren der Zeitschaltuhren übernimmt Petra Kastner.

Victoria und Nachbarsbub Paul schauen nach den Rentieren. 

Am ersten Advent ist es dann soweit, um 16.30 Uhr erstrahlt das Haus erstmalig im weihnachtlichen Glanz. Der Zeitpunkt ist zur einsetzenden Dämmerung gewählt. „Und weil dann alles leuchtet, wenn wir unter der Woche von der Arbeit nach Hause kommen.“

Aber nicht nur vor dem Haus kommt bei Familie Kastner früh Weihnachtsstimmung auf. Den Christbaum, eigenhändig geschlagen, damit er auch wirklich frisch ist, stellt die Familie spätestens an Nikolaus auf. „Heuer stand er schon am ersten Advent,“ erzählt Petra Kastner. Auch der ganze Wohnbereich ist mit Liebe zum Detail dekoriert. Die aufwendige Weihnachtsbeleuchtung verursacht natürlich Kosten. „Aber wir sparen das ganze Jahr über Strom“, sagt Petra Kastner.

Und ihre Weihnachtsleidenschaft ist es ihnen wert. Seit kürzlich jemand ein Foto im Netz gepostet hat, sie selbst noch ein Video dazu eingestellt hat, gibt es viel Resonanz. „Manche sagen, es ist zu viel.“ Aber die positiven Rückmeldungen überwiegen bei Weitem. Und immer schon kommen Spaziergänger aus dem Ort gerne zum Schauen vorbei, darunter oft Familien. Petra Kastner: „Gerade den Kindern gefällt es!“

Petra Schafflik

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