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Familienurlaub an der Ostküste der USA: Marcel Fath ist mit Ehefrau Karina, Sohn Dominik und Tochter Klara unterwegs.

Serie Bürgermeister im Urlaub: Marcel Fath

Vom Unfall in der Wüste bis zum Griff in die Wolken

Auch die Bürgermeister haben sich ihre Ferien redlich verdient. Wir haben nachgefragt: Wie und wo entspannen die Gemeindechefs? Heute: Marcel Fath aus Petershausen.

Hilgertshausen-Tandern-Ihr schönster Urlaub?

Unser schönster Urlaub war unsere Hochzeitsreise nach Südafrika und Namibia. Wir hatten alles, vom unglaublich romantischen, regelrecht strahlenden Sternenhimmel in der Nacht, bis zum Unfall mitten in der Wüste samt abenteuerlichem Rückweg in die Zivilisation. Spätestens da hatten wir uns gegenseitig bewiesen, dass wir füreinander bestimmt sind.

-Was war Ihr kuriosester Moment im Urlaub? Haben Sie schon einmal jemanden aus Ihrer Gemeinde getroffen?

Petershausener trifft man überall auf dieser Welt. Und jedes Mal ist es ein großes Staunen und Hallo. Den kuriosesten Moment hatte ich am Gipfel auf einem der „Twelve Bens“ in Irland. Der Himmel war aus dichtem Grau, und die Wolken zogen tief grummelnd direkt über unseren Köpfen dahin. Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, mich zu strecken und in die Wolken zu greifen. In genau diesem Moment riss die Wolkendecke über uns auf. Ein purer Zufall und doch ein unglaublicher Moment.

-Wo geht es heuer hin?

Da unser Sohn mit 17 Jahren nun flügge wird, werden wir noch einmal ein großes Familienurlaubsabenteuer wagen. An der Ostküste der USA werden wir von New York bis nach Florida fahren. Frei nach Lust, Laune und Neugierde. Nur an den Anfangs- und Endpunkten sind bereits die Hotels reserviert. Mit dem Besuch von Cape Canaveral darf ich mir einen Kindheitstraum erfüllen.

-Fahren oder fliegen Sie lieber in den Urlaub?

In den letzten sechs Jahren waren wir überwiegend bescheiden mit dem Auto unterwegs. Ein Kloster in Österreich hat es uns als Familie sehr angetan. Da waren wir wegen der wunderschönen Natur und den so natürlich freundlichen Menschen schon zweimal.

-Welche Gegend mögen Sie am liebsten?

Hier, unser Dachauer Land. Bevor wir beschlossen hatten, hier Heimat zu finden, sind wir auf der Suche nach einem Haus oder Baugrundstück durch den ganzen Münchner Raum getingelt. Jedes einzelne Mal kamen wir zurück, um festzustellen, dass wir es hier zu Hause am schönsten haben. Entsprechend sind viele Urlaube dem derzeit immer noch größten Hobby gewidmet – dem Bau von Haus und Garten.

-Lieber Entspannung oder Action?

Meine Frau und meine Tochter lieben Entspannung. Mein Sohn und ich Abenteuer. Wir bekommen das wunderbar zusammen.

-Wie können Sie am besten von der Kommunalpolitik entspannen?

Indem ich mich ganz und gar meiner Familie, dem jeweiligen Ort wie auch den Menschen dort widme.

-Verfolgen Sie trotz Urlaub, was in der Gemeinde passiert?

Zu meinem/unseren großen Glück haben wir ein tolles Gemeindeteam und mit Wolfgang Stadler einen sehr vertrauenswürdigen, erfahrenen zweiten Bürgermeister und Berater. Loslassen ist da gar keine Frage.

-Was war Ihr schönster Urlaub als Kind?

Das Zirpen der Bachstelzen ruft in mir stets die Erinnerung an wunderschöne Sommer im Kreise von Familie und Freunden am Ammersee wach.

-Gibt es ein Ziel, an dem Sie immer wieder Urlaub machen?

Ja. Zu Hause. Da ist’s am allerschönsten.

Interview:
Eva Dillitz

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