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So viele Flaschen hatte Erich Kosak beim Ramadama noch nie auf seinem Piaggio.

Ramadama in Petershausen

Ein Abschied, viele Helfer und Unmengen Müll

So viele Flaschen wie noch nie haben die Helfer am Petershauser Bahndamm gefunden. Gut 100 Teilnehmer waren beim Ramadama diesmal mit dabei.

Peterhausen – Das Ramadama in der Gemeinde Petershausen ist stets etwas Besonderes: „Es ist alljährlich die größte Zusammenkunft von Personen, die an diesem Tag die gleiche freiwillige Arbeit verrichten“, sagt Eduard Meßthaler, der auch diesmal wieder im Namen der Bürgerwerkstatt der Organisator der Frühjahrsputz-Aktion war.

Diesmal zum 14. und zugleich aber letzten Mal. Meßthaler ist froh, dass er in Steffen Werner bereits einen Nachfolger gefunden hat, den er natürlich künftig unterstützen wird.

Gut 100 Teilnehmer waren es beim diesjährigen Ramadama 2019. Aus dem Hauptort Petershausen waren 18 Vereine unterwegs, die von weiteren freiwilligen Helfern – darunter auch Asylbewerber – unterstützt wurden. In den Ortsteilen sorgten überwiegend Mitglieder der Feuerwehren und andere örtliche Gemeinschaften für den Frühjahrsputz.

Besonders freute es Bürgermeister Marcel Fath, der selbst aktiv am Ramadama teilnahm, dass sich das Transportunternehmen Ferdinand Kloiber stellvertretend für die anderen aktuellen Bauherren im Gewerbeneubaugebiet Eheäcker bereit erklärt hatte, dort entlang der Straße den Müll zu entfernen.

Am Bahndamm war wie schon so oft Erich Kosak mit seinem Piaggio sowie Mitgliedern des Peterhauser Faschingskomitees unterwegs. So viele Falschen aus Glas und Plastik wie diesmal wurden beim Ramadama noch nie gefunden, was die volle Ladefläche seines „Kleintransportes“ bewies.

Nach dem Ramadama wurden die Teilnehmer von der Freiwilligen Feuerwehr Petershausen bewirtet, wobei die Gemeinde als Dank für die Unterstützung beim Aufräumen die Kosten hierfür übernahm.
HEINZ NEFZGER

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