Viele kreative Kostüme

Beste Stimmung beim Petershauser Umzug

Petershausen - Bei frühlingshaften Temperaturen war die Stimmung beim 43. Petershauser Faschingsumzug besonders gut. Auch heuer präsentierten sich wieder viele Teilnehmer in kreativen und originellen Kostümen.

Mit viertelstündiger Verspätung ist am frühen Faschingssonntagnachmittag der Petershausener Faschingszug gestartet. Die vielen Besucher vor allem in der Ortsmitte warteten geduldig, bis ihnen Ansagerin Helga Stempf von ihrem luftigen Posten hoch über dem ganzen Geschehen die Spitze des Zuges ansagte.

43. Faschingszug in Petershausen: Die Bilder

Alice im Wonderland alias Uschi Kosak lief hinter dem schützenden Polizeifahrzeug als erste dem 43. Petershausener Faschingszug voran. Es folgte traditionell der Prunkwagen des Faschingskomitees Petershausen, bekanntermaßen als kräftig dampfende Lok mit dem Komitee-Wagen im Schlepp. Darauf fuhr die Prominenz wie Bürgermeister Marcel Fath mit Familie, zweitem Bürgermeister Wolfgang Stadler, der dritte Josef Gerer ging bei der Gemeinschaft Kollbach mit. Auch die Gemeinderäte Günter Fuchs, Josef Mittl und Dr. Ernst Nold waren dabei.

Den fast frühlingshaften Temperaturen trugen die Sonnenblumen, Fliegenpilze und der Schmetterling (Barbara Schaller) von der Katholischen Frauengemeinschaft Rechnung. Besonders herzlich begrüßte Helga Stempfl auch die Josefs-Schlümpfe mit den Josefs-Minions aus Schönbrunn.

Eine Tanzeinlage bot die Kindergarde des Faschingsvereins Kammerberg-Fahrenzhausen mit ihrem Prinzenpaar Katharina I. und Maximilian I. Denen folgte die Teenygarde in bunten Plüsch-Bären-Kostümen.

Der Berchaner Faschingswong fuhr den als Engerl und Deiferl kostümierten Glonntal-Löwen voraus, gefolgt von den kunterbunten Prosecco-Drosseln unter dem Motto „Clown - das Leben ist bunt“. Einen originellen „Asbach-Löschzug“ hatte sich die Asbacher Feuerwehr-Lösch-Zwerge mit vielen Trinkhalmen aus einem „Löschspeicher“ ausgedacht. Dem Wagen der Holledauer Häuslebauer mit folgte das Heisl Petershausen, verkleidet als Araber mit dem Thema Servicewüste Petershausen.

Der Weiberstammtisch Kammerberg hatte sich wie Flamingos ohne lange Hälse gekleidet. Die Pitztown-Blosn rockte als Pitztown Rockstars vom Bulldogfahrer bis zur Wagenbesatzung richtig ab. Die Wendelsteiner and Friends traten als große und kleine, einäugige Minions auf. Die Besatzung der Hüttn Petershausen mimten schaurige Wuidara. „Saloon statt Bauzaun“ lautete der Rat zur Ortsmittenbelebung des Bauwagens Petershausen. Die Freiwillige Feuerwehr Obermarbach war gleich mit einem Jugendteam und seinem Wagen „Fuchsbau“ sowie den gesetzteren Jahrgängen mit dem originellen Obermarbacher-Erdbewegungs-Helferkreis in Anlehnung an die Erdarbeiten der Eheäcker gekommen.

Als vorletzte Gruppe verkündete die Gemeinschaft Kollbach, nun die Frauenkirche Dank eines Mäzens namens Mohammed in die Moschee Abdul umbauen zu wollen. Den Schluss machten die Burschen Weißling, die erstmals beim Faschingszug dabei waren. Doch den absoluten Schluss bildete wie immer die Feuerwehr mit ihrem Einsatzfahrzeug.

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