Gemeinderat macht den Weg frei 

7000-Quadratmeter-Wunschgrundstück für die Feuerwehr

Die Petershauser Feuerwehr ist in Zukunft schneller da, wenn es in Petershausen brennt. Denn sie bekommt ein neues Feuerwehrhaus - auf einem Gelände mit 7000 Quadratmeter.

Petershausen – Einstimmig hat sich der Petershausener Gemeinderat für eine Änderung des Flächennutzungs- und eine Änderung des Bebauungsplans für ein 7000 Quadratmeter großes bisher landwirtschaftlich genutztes Grundstück an der Indersdorfer Straße ausgesprochen. Es liegt ortsauswärts gleich links hinter der Bahnunterführung. Dort soll das neue Petershauser Feuerwehrhaus entstehen. Baubeginn soll 2017 sein.

Zum Vergleich: Das bisherige Feuerwehrgelände an der Kirchstraße hat 1800 Quadratmeter, wie Feuerwehrkommandant Stefan Schneider auf Anfrage mitteilte. Noch heuer solle mit den Planungsarbeiten begonnen werden. Der Gemeinderat will sich dazu drei Feuerwehrhäuser anschauen, in Schweitenkirchen, Aichach und Hebertshausen. Die Aussage von Bürgermeister Marcel Fath (FW), wonach einfach die Pläne des Hebertshausner Gebäudes eins zu eins übernommen werden sollen, ist damit wohl hinfällig.

Wie Kommandant Stefan Schneider sagte, brauche die Petershauser Feuerwehr einen Fahrzeugstellplatz mehr als Hebertshausen. Außerdem wolle man berücksichtigen, dass Petershausen zukünftig wächst.

Das 7000-Quadratmeter-Grundstück ist das viel zitierte Wunschgelände der Feuerwehr. Ursprünglich hatte die Gemeinde im Gewerbegebiet Eheäcker vorsorglich ein Grundstück für die Feuerwehr gekauft, das jedoch für die Wehr zu ungünstig lag. Die Anfahrten hätten erst von westlich der Bahn über die Ziegelei und die Jetzendorfer Straße oder von der anderen Seite durch die Unterführung zur Marbacher Straße erfolgen müssen, um in die meisten Teile Petershausen zu gelangen. Das Wunschgrundstück liegt zwar auch knapp hinter der Bahnlinie auf der Westseite. Aber durch die Lage direkt an der großen Bahnunterführung in der Indersdorfer Straße, nur 400 Meter vom alten Standort in der Kirchstraße entfernt, gelangt die Feuerwehr deutlich schneller in den Hauptort.

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