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„Kompetente Mitglieder“: Harald Mang (links) mit den Kandidaten der Wählergruppe Pfaffenhofen.

AWG verzichtet auf einen Bürgermeisterkandidaten

Allgemeine Wählergruppe Pfaffenhofen stellt 14 Gemeinderatskandidaten auf

Die Allgemeine Wählergruppe Pfaffenhofen/Glonn (AWG) hat im Gasthaus Kolchida (ehemals Staffler) in Egenburg ihre Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020 aufgestellt. Auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten verzichtet die Wählergruppe.

Harald Mang, Gemeinderat und zweiter Bürgermeister, bezog in seiner Begrüßungsrede ganz klar Stellung und betonte, dass die AWG den Kurs von Bürgermeister Helmut Zech (CSU) weiterhin unterstützen werde.

Mang und sein Gemeinderatskollege Manfred Wolf stehen an der Spitze der Kandidatenliste. Die drei anderen aktuellen AWG-Gemeinderatsmitglieder Regina Erhart, Adelheid Taubinger und Klaus Reindl stellen sich hingegen nicht mehr zur Wahl.

Wie Mang sagte, habe man jedoch kompetente Mitglieder für eine Kandidatur gewinnen können. Neu ist zum Beispiel der 40-jährige Egenburger Andreas Weiß, von Beruf Bierbrauer: „Was mir am Herzen liegt, ist mehr Transparenz für die Bürger oder auch das Vorankommen der Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel.“

Auch Bürgermeister Helmut Zech äußerte sich: „Die AWG hat eine gute und ausgewogene Liste mit bekannten bewährten Persönlichkeiten, aber auch mit jungen neuen Kandidatinnen und Kandidaten.“

Auf die Frage zur erneuten Kandidatur sagte Harald Mang: „Mir hat die Arbeit als zweiter Bürgermeister viel Spaß gemacht, deshalb werde ich wieder für den Gemeinderat kandidieren. Sollte ich gewählt werden, möchte ich unsere nachvollziehbare und transparente Kommunalpolitik der vergangenen Jahre fortführen. Wir werden weiterhin auf regenerative Energien setzen, wie etwa Fotovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, unsere Bemühungen um die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs fortsetzen und am Ausbau des Radwegenetzes arbeiten.“

Die AWG stehe für nachhaltiges und maßvolles Wachstum der Gemeinde, so sollten unter anderem die Schaffung von Wohnraum für Einheimische gefördert, die Flächenversiegelung bei öffentlichen Baumaßnahmen minimiert und die Möglichkeiten für Naherholung verbessert werden. „Wichtig ist uns außerdem die Förderung der Vereine und der Ehrenämter, die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung, eine bedarfsgerechte Jugendarbeit und die Schaffung von Netzwerken für Senioren.“ Die AWG wolle für „sachbezogene Kommunalpolitik“. Mang: „Meiner Meinung nach darf man das Feld nicht den G’scheidhaferln und Dampfplauderern überlassen.“

Da die Gemeinde Pfaffenhofen/Glonn einen Wachstumszuwachs zu verzeichnen hat, werden nicht mehr wie bisher zwölf, sondern 14 Gemeinderäte im Gremium sitzen. Diese Zahl gilt für Gemeinde mit mehr als 2000 Einwohnern. Werner Satzger

Die Liste der AWG

  • 1. Harald Mang
  • 2. Manfred Wolf
  • 3. Daniela Stowasser
  • 4. Georg Kalmbach 
  • 5. Andreas Weiß 
  • 6. Michael Winkler 
  • 7. Sonja Mang 
  • 8. Dominik Kleipödszus 
  • 9. Klaus Pilatus 
  • 10. Ferry Huber 
  • 11. Michael Müller 
  • 12. Soraya Aumeier 
  • 13. Phillip Setzmüller 
  • 14. Enrico Weißenborn

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