Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler

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Gesucht und gefunden: Die Burschen mit Fahnenmutter Monika und Schirmherr Helmut Zech.

Fahnenweihe in Pfaffenhofen

Die Burschen sagen ganz brav „bitte, bitte, bitte“

Die Pfaffenhofener Burschen suchen für ihre Fahnenweihe Fahnenmutter und Schirmherr - gar nicht so einfach.

Pfaffenhofen – Der Pfaffenhofener Burschenverein feiert vom 7. bis 10. September die Weihe der neuen Vereinsfahne. Nun war es für den Festausschuss um die Vereinschefs Adrian Prukop und Johannes Scheb an der Zeit, nach einer Fahnenmutter Ausschau zu halten. Dieses „Ja“ holte sich nun der Festausschuss feierlich und im traditionellen Stil bei Monika Mittner und ihrer Familie ab.

Auf einem geschmückten Traktorgespann, begleitet von der Fahnenabordnung, zogen die Bittsteller zum Anwesen der Familie Mittner. Das Amt der Fahnenmutter für die Fahnenweihe im September möge sie doch übernehmen, so der Wunsch der Bittsteller. Monika Mittner ließ die beiden Burschen auf einem prächtigen Holzscheitel Platz nehmen, selbstverständlich kniend.

Die Zustimmung der Fahnenmutter war natürlich mit einer Bedingung verknüpft: „Fünf Fragen über den Burschenverein müsst ihr beantworten, jede falsche Antwort wird mit einer Flasche Prosecco für mich und den Festdamen bestraft“, so die Fahnenmutter in spe. Nachdem die Bittsteller vier von fünf Fragen von Monika Mittner richtig beantwortet hatten, ließ sie sich nicht mehr lange betteln und gab ein kräftiges „Ja“ zur Antwort mit dem Versprechen, dem Burschenverein als treue Fahnenmutter zur Seite zu stehen. Bevor die Weiterfahrt angetreten wurde, gab es bei Familie Mittner zur Stärkung für die nächste große Aufgabe noch eine zünftige Brotzeit.

Der Tradition nach gehört auch ein Schirmherr dazu. Allen Verantwortlichen war klar: Dafür kommt nur Bürgermeister Helmut Zech in Frage. So rückte die Delegation von Unterumbach nach Pfaffenhofen aus, um Zech die Schirmherrschaft anzutragen. Nach Adrian Prukops Aussage „Damit des Fest ganz zünftig werd, wär a Schirmherr ned verkehrt“ zögerte Zech keine Sekunde. Die Schirmherrschaft sei für ihn und seine Familie eine große Ehre. Schirmherrnqualität konnte Zech dann gleich unter Beweis stellen: Er durfte für die anschließende Feier ein Fass Bier anzapfen.

Werner Satzger

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