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Bürgermeister Helmut Zech blickt zurück und voraus:
Die Finanzen stehen mehr denn je im Fokus

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Nicht verunsichern lassen will sich Helmut Zech. sim
Nicht verunsichern lassen will sich Helmut Zech. sim © sim

Pfaffenhofens Bürgermeister Helmut Zech blickt im Interview zurück und voraus

Pfaffenhofen – Pfaffenhofens Bürgermeister Helmut Zech will auch in diesem Jahr „mit Zuversicht die richtigen Dinge angehen“ und freut sich auf viele Projekte in der Gemeinde. Und er verrät im Interview seine ganz persönlichen Wünsche.

Wie würden Sie das letzte Jahr in einem Satz zusammenfassen?

Helmut Zech: Na ja, mittlerweile haben wir uns an schwierige Zeiten gewöhnt und von daher: nichts Außergewöhnliches.

Was hat Sie 2022 besonders stolz gemacht?

Stolz bin ich auf meine Kinder. In der Gemeinde war ich froh, dass es uns gelungen ist, fast normal alle Dinge des täglichen Lebens aufrecht zu halten, obwohl wir mit vielen Aufgaben überschüttet wurden und es wegen regelungswütiger Regierungen oder Gesetzgeber zusehens schwieriger bis fast unmöglich wird!

Welche Vorsätze haben Sie für die Gemeinde? Gibt es Vorhaben, worauf sich die Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr freuen können?

Für die Gemeinde habe ich wie immer den Vorsatz, mich nicht von der allgemeinen Verunsicherung anstecken zu lassen, mit Zuversicht die richtigen Dinge anzugehen und für unwichtige Dinge nicht meine Zeit und die meiner Mitarbeiter zu verschwenden. Im nächsten Jahr freue ich mich auf den barrierefreien Umbau des Rathauses in Egenburg, da wir dadurch für Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung eine wichtige Erleichterung schaffen.    Das erstmals stattfindende Silvesterfeuerwerk der Gemeinde war ein schöner Jahresbeginn für unsere Leute. Weiter wird auch der „Friedenstreck“ (des Vereins Friedensglocken e.V., Anmerkung der Redaktion) mit einem großen Pferdetreck im August sicherlich eine besondere Aktion sein, zu den vielen „normalen Angeboten“, welche in der Gemeinde angeboten werden.

Welche Herausforderungen muss die Gemeinde 2023 bewältigen?

Das ist eine Frage, die ich gerne in einem Jahr beantworten würde. Die bekannten und vom Gemeinderat beschlossenen Maßnahmen wie der Kanalbau in Unterumbach oder andere Maßnahmen wie Windenergie, Energieversorgung, Kostenexplosion im Energiesektor und so weiter werden uns alle beschäftigen, und ich hoffe, dass das Wort Blackout nicht dazu kommt. Im Fokus werden mehr denn je die Finanzen sein.

Was wünschen Sie sich für 2023?

Gesundheit und Glück für meine Familie und Freunde und alle, die ich kenne, sowie hoffentlich Frieden in Europa und eine Regierung in Berlin, die hoffentlich mal wieder den Menschen Perspektiven bietet.

Interview: Simone Wester

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