Kanalnetz-Zuschuss von der Ministerin: v.l. Martin Güll, Harald M ang, Bernhard Seidenath, Ulrike Scharf, Ute Dünzkofer, Michael Schwaack, Sylvia Orlamünde, Helmut Zech, Florian Klein und Anton Kreitmair. foto: staatsministerium

Ulrike Scharf übergibt Förderbescheid

Kanalnetzsanierung: Fast eine Million vom Ministerium

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Pfaffenhofen an der Glonn - Pfaffenhofen ist ein Härtefall – zumindest was die Kosten für die Kanalsanierung betrifft. Die Gemeinde bewarb sich erfolgreich für ein Förderprogramm. Doch das Geld ist an Bedingungen geknüpft.

Von Ministerin Ulrike Scharf höchstpersönlich hat der Pfaffenhofer Bürgermeister Helmut Zech einen Förderbescheid für die Kanalnetzsanierung in der Gemeinde bekommen: Bis zu 980 000 Euro stellt das Ministerium in Aussicht.

„Wir mussten uns für das Förderprogramm bewerben“, sagt Kämmerer Michael Schwaack. Voraussetzung war die Pro-Kopf-Belastung in der Gemeinde, die durch Abwasserbeseitigung und Kanalsanierungen entsteht. 

Jeder Pfaffenhofer musste 3500 Euro für das Kanalnetz bezahlen

In Pfaffenhofen musste jeder Bürger in den vergangenen 20 Jahren insgesamt 3500 Euro für das Kanalnetz bezahlen. Damit fällt Pfaffenhofen in das Härtefallprogramm des Umweltministeriums.

Ministerin Scharf übergab den symbolischen Förderbescheid am vergangenen Donnerstag. Auch Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes Freising und Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis waren vor Ort. Durch den Zuschuss für die Kanalsanierung sollen die Pfaffenhofener finanziell entlastet werden. „Damit haben wir die Weichen für eine zukunftsfähige Infrastruktur vor Ort gestellt“, sagte Scharf. 

Bis zu 980 000 Euro will das Umweltministerium zuschießen

Die Gemeinde Pfaffenhofen gehe die Sanierung der öffentlichen Trink- und Abwasseranlagen im Sinne des Umweltschutzes vorbildlich an. Pfaffenhofen kann mit rund 980 000 Euro vom Umweltministerium rechnen, wenn sie das Kanalnetz planmäßig saniert. Insgesamt ist das bayernweite Härtefallprogramm mit rund 40 Millionen Euro ausgestattet und ist vor rund zwei Jahren vom Landtag beschlossen worden.

Kanalsanierungen kosten insgesamt rund drei Millionen Euro

Mit dem Geld vom Umweltministerium will die Gemeinde insgesamt 3300 Meter des Kanalnetzes im Gemeindegebiet sanieren, so Michael Schwaack. „Das kostet rund drei Millionen Euro“, sagt er. Die Staatskasse übernehme rund ein Drittel der Kosten. Voraussetzung dafür ist, dass die Kanalsanierungen bis 2019 abgeschlossen sind.

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