+
Auf der Info-Radtour erläuterte Bürgermeister Helmut Zech die Geschichte der ehrenamtlich errichteten Kapelle an der Kreuzung Stockach/Staatsstraße 2052. An dem Ort gab es viele Verkehrsopfer, welche ausschlaggebend für die Verlegung der Kreuzung und den Kapellenbau im Jahre 2007 waren. 

Mit dem Bürgermeister auf Radltour

Der Pfaffenhofener Gemeinderat fährt mit Helmut Zech durch das Gemeindegebiet

Am Pfingstsamstag startete Pfaffenhofens Bürgermeister Helmut Zech mit seinen Gemeinderatskollegen zu einer Informations-Tour mit dem Rad durch die Gemeinde. In Egenburg begann die Tour am Rathaus und beim sogenannten Eder-Anwesen. Zech erläuterte die Eigentumsverhältnisse des Friedhofsgeländes und thematisierte die anderen drei Friedhöfe im Gemeindebereich.

Weiter ging’s mit dem Rad zum neuen Kinderhaus „Glonntalzwerge Egenburg“. Die Gemeinderäte konnten sich vom aktuellen Stand der Baumaßnahmen ein Bild machen und Zech erklärte den neuen Ratskollegen die Besonderheiten der Planung und Bauausführung. Vor allem Margarete Klein-Kennerknecht (Grünen) war als Leiterin des AWO-Kinderhauses Sandburg in Odelzhausen sehr an der Thematik interessiert. Ebenso wie Gemeinderat Richard Kalmbach als Spezialist für Lüftung, Klima und Energie, der seine Kollegen detailliert über die Luftwärmepumpe, die Photovoltaik-anlage und das technische Konzept informierte.

Danach standen noch die Räume für die „freien Berufe“, wie etwa Physiotherapeuten, auf dem Programm. Die Außenanlagen werden Anfang Juli fertiggestellt, sodass dem Einzug im neuen Kindergartenjahr nichts mehr im Wege steht, wie Helmut Zech erklärte.

Weiter ging es anschließend nach Ebersried bis zur Landkreis- und Regierungsbezirksgrenze. Die Radltour führte den Gemeinderat dann über Bayerzell (Ditschenhof) zu einer gemeindlichen Bepflanzung neben dem Anwesen Pfaffelmoser nach Weitenried. Dort wurden die Ortschaft und die denkmalgeschütze Hofschmiede besichtigt.

Nach einem kurzen Stopp an der Kapelle an der Kreuzung Stockach/Staatsstraße 2052 radelten die Gemeinderäte weiter nach Stockach, wo Bürgermeister Zech die Situation des Straßenbaus ansprach. In Oberumbach machte das Gremium Halt an der Pumpstation um das Abwassersystem.

Am ehemaligen Sportplatz des TSV Umbach gab Zech die Geschichte des Vereins zum Besten, bevor es weiter über Unterumbach– vorbei am von Ehrenamtlichen liebevoll gestalteten Friedhofsvorplatz – nach Wagenhofen ging. Dort ging Zech auf die aktuelle Baumaßnahme, wie Kanalarbeiten, Speedpipe, Straßenbeleuchtung und Kapellenvorplatz ein.

Im Anschluss radelte das Gremium zum neuen Feuerwehrhaus, wo der Bürgermeister auf die Bauausführung einging und die Veranstaltungen, wie Mexikanische Nacht, Silvesterlauf, Vereinsjubiläum ansprach.

Durch das schöne Glonntal führte der Weg zum Kinderhaus nach Pfaffenhofen. Zech gab einen kurzen Abriss über die Maßnahmen der Dorferneuerung, das gemeindliche Hackschnitzelhaus mit Fernwärmeleitung und die Photovoltaikanlagen auf dem Kinderhaus sowie dem Heizhaus und der Gerberwerkstatt. Nach so viel Informationsflut und körperlicher Betätigung gönnte sich das Gremium einen wohlverdienten Abschluss in der „Glonntal Stub’n“. Simone Wester

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Egoisten bringen Feuerwehrler an Unfallstelle in Gefahr
Die Feuerwehr Karlsfeld ist sauer. Was sie bei zwei Einsätzen erlebt hat, ist äußerst unschön. Menschen fuhren durch eine gesicherte Unfallstelle oder gafften, als ein …
Egoisten bringen Feuerwehrler an Unfallstelle in Gefahr
Landratsamt verbietet Sommerfest
Enttäuschung auf dem Schaffler-Erlebnishof: Weil es auch auf facebook gepostet war, verbietet das Landratsamt Pfaffenhofen das Sommerfest. Aber aufgeschoben ist nicht …
Landratsamt verbietet Sommerfest
Schulbau wird noch teurer: 39,5 Millionen Euro - Karlsfeld muss Kreditaufnahme erhöhen
Die neue Grundschule an der Krenmoosstraße wird noch ein gutes Stück teurer. In der Gemeindeverwaltung geht man aktuell von Gesamtkosten in Höhe von 39,5 Millionen Euro …
Schulbau wird noch teurer: 39,5 Millionen Euro - Karlsfeld muss Kreditaufnahme erhöhen
Landkreis stellt Bus-Maßnahmen zurück
Einige geplante ÖPNV-Verbesserungen für den Landkreis Dachau werden verschoben. Grund ist unter anderem Corona.
Landkreis stellt Bus-Maßnahmen zurück

Kommentare