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Gemeinschaftsgefühl beim Auftakt: Ehemalige und aktuelle Vorstände der Pfaffenhofener Burschen und Fahnenmutter Monika Mittner.

Politischer Abend zum Auftakt

Startschuss für die Fahnenweihe in Pfaffenhofen

O’zapft is: Der Burschenverein Pfaffenhofen an der Glonn feierte mit rund 900 Besuchern den Auftakt zur Fahnenweihe – mit Bieranstich, Ehrungen und einem politischen Abend mit einem prominenten Gast aus der Staatskanzlei.

Pfaffenhofen/Glonn – Rund 900 Besucher waren am Donnerstagabend ins Festzelt gekommen, um mit dem Burschenverein Pfaffenhofen an der Glonn zu feiern. Denn der Verein startete an diesem Abend in den Festmarathon zur „Pfahofna Fahnaweih“. Schirmherr und Bürgermeister Helmut Zech zapfte dabei das erste Fass an – mit nur zwei Schlägen, wobei der zweite laut Zech nur zur „Show“ diente. „O’zapft is“, hieß es dann. Zech sagte, dass es eine Ehre sei, den Burschenverein in der Gemeinde zu haben und wünschte allen tolle Festtage und dass auch der Wettergott mitspielt.

Nächster Programmpunkt: Ehrungen. 17 ehemalige Vereinsvorstände wurden von den amtierenden Vorständen Adrian Prukop und Johannes Scheb auf die Bühne gebeten. Sie bekamen einen Steinkrug und ein selbst gebrautes „Pfahofa Bier“. Nach den Begrüßungsworten von Michael Lampl, Vorsitzender des CSU-Ortsverbands, wurde der Finanz- und Heimatminister mit Spannung erwartet. Ein Spalier aus Ehrengästen hatte sich zur Begrüßung aufgestellt. Als Markus Söder das Festzelt betrat, erhoben sich die meisten der rund 900 Gäste von ihren Plätzen. Begleitet von Parteimitgliedern, Burschenvorständen und Festdamen, zog Söder mit dem Defiliermarsch ins Festzelt ein.

Dementsprechend gut gelaunt präsentierte sich der Minister und scherzte bei seiner Rede. Der Defiliermarsch sei ausschließlich dem Ministerpräsidenten vorbehalten, sagte er – nicht für ihn selbst: „Es war ein Fehler, aber unter uns gesagt: Ich gewöhne mich daran.“ Nach den Dankesworten an den Burschenverein verriet er, dass seine CSU-Mitgliedschaft mit einem „frühkindlichen Trauma“ zu tun habe: „An dem Tag, als ich CSU-Anhänger wurde, war ich fünf Jahre alt.“ Damals brachte er einen roten Button von einem Gewerkschaftsfunktionär mit der Aufschrift „Willy wählen“ nach Hause: „Ich wurde vom Vater, ein ganz großer Strauß-Fan, entsprechend ins Gebet genommen“.

Nach der rund einstündigen Rede wurden Erinnerungsgeschenke übergeben. Die beiden Burschenvorstände Prukop und Scheb bekamen von Markus Söder das Bayerische Heimatband. Anschließend verewigte sich der Minister im Goldenen Buch der Gemeinde Pfaffenhofen an der Glonn.

Das Festprogramm

Nach der Fahnenbeerdigung und Rockparty mit der Band Shout am Freitag steht am heutigen Samstag, 9. September, ein Kabarett- und Heimatabend an, mit der Band DeSchoWieda, die trendige Volksmusik spielt. Am Festsonntag mit Fahnenweihe spielt die Partyband Heldensteiner HeuBodnBlosn. Ab 13 Uhr gibt es an der Kuchenbar auch Kaffee und Kuchen zum Mitnehmen.

Burschenvorstände geehrt

Beim Politischen Abend des Burschenvereins Pfaffenhofen bekamen auch die ehemaligen Vorstände des Vereins ein Geschenk. Dabei waren vor allem Lampls und Naßls mehrmals im Vorstand. Geehrt wurden: Martin Sedlmeyr, Anton Riepl, Martin Kistler senior, Michael Märkl junior, Josef Waronitza senior, Josef Naßl, Martin Naßl, Michael Lampl, Martin Kistler junior , Christian Lampl, Hubert Kistler, Roman Radloff, Marcus Arzberger, Bernhard Naßl, Stefan Axtner, Michael Lampl junior und Florian Merk.

Von Werner Satzger

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