Projekt wird verschoben – Über Parkverbot in Unterumbach wird nochmal beraten

Straßenteilstück wird vorerst nicht saniert

Routinemäßig informierte Bürgermeister Helmut Zech in der jüngsten Gemeinderatssitzung unter anderem über Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung.

Pfaffenhofen/Glonn  Zum Beginn des neuen Kindergartenjahres wurden Nadja Tscherwenka für die Kinderhäuser in Pfaffenhofen und Julia Ableitner für das Kinderhaus in Egenburg zu stellvertretenden Leiterinnen bestellt. Das neue Kinderhaus betreffend, wurde der Innenausbau im Bereich „freie Berufe“ an das Architekturbüro Nitsche und Pfeifer vergeben.

Für die Elektroarbeiten im neuen Feuerwehrhaus beauftragte die Gemeinde die Firma Small Energy GmbH, die Schlosserarbeiten übernimmt die Schlosserei Sigfried Schneider.

Aus dem Erlös des Silvesterlaufs konnte die Gemeinde jetzt einen Kühlanhänger anschaffen, der allen Vereinen bei Bedarf zur Verfügung stehen soll.

Thema war auch wieder die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Pfaffenhofen und Unterumbach. Im Bereich des Waldstücks hat die Straße an zwei Stellen querlaufende Vertiefungen und Senkungen, die saniert werden müssten. Da aber sowieso eine Straßensanierung sowie eine Schließung des Radweges von Unterumbach nach Pfaffenhofen geplant ist, wie Bürgermeister Helmut Zech erklärte, wird auf die Ausbesserung der Straße an diesen Stellen vorerst verzichtet. Das Hinweisschild – an besagten Stellen gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50km/h – soll vorerst stehen bleiben.

Bürgermeister Helmut Zech plant eine Führung durch das neue Schulgebäude in Odelzhausen, um dem Gemeinderat einen Einblick in einen „modernen Schulstandort“ zu geben. Zech war ja in der jüngsten Versammlung zum Vorsitzenden des Zweckverbandes Grund- und Mittelschule Odelzhausen gewählt worden. Sein Stellvertreter ist der Odelzhauser Bürgermeister Markus Trinkl.

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler hat Bürgermeister Helmut Zech schriftlich bestätigt, dass sie sich mit der Bitte um eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der A8 auf Höhe Odelzhausen nach wie vor beschäftigt. Hier fordern die angrenzenden Gemeinden eine Begrenzung auf 120 km/h. Staffler ließ wissen, dass das erstellte Gutachten derzeit geprüft wird.

Momentan hat die Gemeinde nur einen Defibrillator, der am Sportgelände untergebracht ist. Zech möchten nun weitere Standorte suchen, „um das Netz zu verfeinern“.

Nach wie vor auf taube Ohren stößt die Anfrage der Verwaltung in den Nachbarorten, wie beispielsweise Egenhofen oder Oberschweinbach, nach einer finanziellen Beteiligung am „First Responder“, wie Bürgermeister Zech verkündete. Obwohl man dort auch Einsätze gefahren habe, wollten sich die beiden Orte nicht an dem Programm beteiligen, bedauerte Zech.

Der Gemeinderat hatte sich in der vergangenen Sitzung auf ein zeitlich begrenztes Parkverbot in Unterumbach geeinigt. Aufgrund fehlender Gehwege müssen Schulkinder oft auf die Fahrbahn ausweichen, was einen Gefahrenpunkt darstellt. Ganz anders sieht das aber die Polizeiinspektion Dachau, die sich bei einer Ortsbegehung in Unterumbach gegen ein Halteverbot aussprach und stattdessen auf persönliche Hinweise an Anwohner setzt. Der Pfaffenhofer Gemeinderat will nun in einer der kommenden Sitzungen erneut über das Thema beraten. Zech möchte dazu mit Vertretern aus allen drei Fraktionen die Situation vor Ort analysieren.  Simone Wester

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