Großer Bahnhof für den ersten Ausbildungstag. Im Marienstift an der Schillerstraße ist man glücklich. Foto: Koch

Pflegepersonal Mangelware

Dachau - „Momentan ist es absolut schwierig, als Träger einer Pflegeeinrichtung an qualifiziertes und freundliches Fachpersonal zu kommen.“

Dies sagt Andrea Betz, Leiterin des Caritas-Marienstifts an der Schillerstraße in Dachau. Nun ist es ihr gelungen, drei junge Frauen als Auszubildende zur Examinierten Fachkraft zu gewinnen. Zwei der neuen Kräfte begrüßte sie bei einem Sektempfang in Anwesenheit der beiden Seniorensprecher und der Leiter der verschiedenen Abteilungen. „Schön, dass Sie da sind. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen und auch einmal Schwächen einzuräumen“, ermunterte sie Loredana Albert, die aus Rumänien stammt, und Yvonne Körner, gebürtige Sächsin, bei der Überreichung eines Blumenstraußes. Damit ist Andrea Betz, die erst seit zehn Monaten im Amt ist, ihrem Ziel näher gekommen, „das Haus Marienstift mit 125 Bewohnern und 96 Mitarbeitern zukunftsorientiert zu führen“.

„Zeit und Ressourcen in die Ausbildung neuer und junger Mitarbeitender zu investierten, ist die beste Anlage für die Zukunft. Junge Menschen beleben das Haus, kommen mit Ideen und sehen die Dinge oft aus einer ganz anderen Perspektive. Ältere Mitarbeiter/-innen stehen mit ihrer Erfahrung und Souveränität zur Seite.“

Warum sich Lorena Adler und Yvonne Körner, beide junge Mütter, für die Ausbildung entschieden haben, hängt zum einen damit zusammen, weil sie Beruf und Familie vereinbaren können und zum anderen, weil sie helfen wollen und ihnen die Atmosphäre im Haus gefällt.

ink

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