Information aus erster Hand holte sich das Kompetenzteam Energie in Haimhausen, von rechts: Michael Eisenmann, Thomas Böswirth, Bernhard Seidenath, Norbert Riedl, Blasius Osteraser, Christoph Venjakob, Katja Buchta vom Freien Energieforum, Heinz Schmeißer, Peter Haslbeck und ein Vertreter der Bürgergenossenschaft Dachau. Foto: KN

Photovoltaik rechnet sich

Haimhausen - Das Kompetenzteam Energie des CSU-Kreisverbands Dachau hat die beiden Haimhauser Photovoltaikanlagen besichtigt. Sie sind Teil einer Erfolgsgeschichte.

Unter der fachkundigen Führung von Peter Haslbeck, Vorsitzender des Kommunalunternehmens Haimhausen, hat das Kompetenzteam „Energie“ des CSU-Kreisverbands Dachau jüngst die beiden Haimhauser Photovoltaikanlagen in der Nähe des Heiglweihers besichtigt. „An den beiden Anlagen lässt sich die rasante Entwicklung der erneuerbaren Energien wunderbar veranschaulichen: angesichts des deutlichen Preisverfalls bei den Modulen seit 2006 ist eine durch Photovoltaik produzierte Kilowattstunde Strom immer billiger geworden. Bei der neueren 2,5-MW-Anlage (MW = der Messwert der elektrischen Leistung) von 2010 liegt der Preis nur noch halb so hoch wie bei der gemeindeeigenen 1,1-MW-Anlage aus dem Jahr 2006“, erläuterte der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath. Er fügte hinzu: „Beide Anlagen laufen super. Sie übertreffen bisher die Ertragsprognosen - auch in Jahren (wie2013), in denen die Sonne nicht so häufig scheint.“

Die hohe Investition der Gemeinde Haimhausen im Jahr 2006 von immerhin 4,8 Millionen Euro war ein Wagnis - es hat sich aber gelohnt.“

An der privat betriebenen neueren Anlage von 2010 ist das Kommunalunternehmen Haimhausen zu 25 Prozent beteiligt. Beide Anlagen tragen - neben dem Wasserkraftwerk der Familie Haniel und einer Biogasanlage in Inhausen - dazu bei, dass die Gemeinde Haimhausen rechnerisch autark ist und sich vollständig aus regenerativen Quellen selbst mit Elektrizität versorgen kann. (dn)

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