Barrierefreies Altomünster

Planungen nehmen Gestalt an

Altomünster - Mit Rollator oder Rollstuhl vom Bahnhof in Richtung Marktplatz Altomünster zu kommen, ist nicht einfach. Kopfsteinpflaster und Steigungen sind hier das große Problem. Deswegen hat sich der Marktgemeinderat Ende Juni auf ein Konzept zum Abbau von Barrieren geeinigt. Jetzt wurden die Planungen dem Gemeinderat vorgelegt.

Das Konzept wurde zwischenzeitlich der Regierung von Oberbayern vorgelegt, die den Planungen der Ingenieurbüros Mayr/Brugger zugestimmt hat. Dies ist Voraussetzung für die Förderung.

Die Ingenieurbüros haben auch die Vorschläge des gemeindlichen Behindertbeauftragten Manfred Keller (Freie Wähler) berücksichtigt, wie zum Beispiel stolperfreie Übergänge aus geschnittenem Granit statt Kopfsteinpflaster von der Nerbstraße in Richtung Rathaus sowie zwei weitere Behindertenparkplätze im Ortszentrum.

Bereits erledigt sind Gehweg-Absenkungen im Bereich des Jörgerrings. Weiterhin geplant ist dort eine Einbahnregelung. Zwischen Maierbräu und Lorettofriedhof soll außerdem eine Art Platz gestaltet werden mit einer Sitzbank und „eventuell drei neuen Bäumen, „falls der alte Baum die Bauarbeiten nicht übersteht“, meinte Geschäftsleiter Christian Richter.

Die Kosten für die noch im Jahr 2017 vorgesehenen Arbeiten belaufen sich auf rund 97 500 Euro. Dafür gibt es einen staatlichen Zuschuss in Höhe von rund 82 000 Euro.

Die zukünftigen Maßnahmen werden auf rund 62 000 Euro geschätzt. „Wir müssen das Thema angehen, auch wenn das Vorhaben „weit über unser Budget hinausgeht“, betonte Bürgermeister Anton Kerle. Deswegen sollen die Maßnahmen auf die nächsten Jahre und Haushalte verteilt werden. In die Finanzplanung für die Jahre 2018 und 2019 soll daher jeweils ein Ansatz in Höhe von 30 000 Euro eingestellt werden. Es sei aber derzeit noch nicht absehbar, inwieweit hierfür eine Förderung möglich ist, schränkte der Gemeindechef aber ein. „Deswegen müssen wir so planen, dass wir das Projekt notfalls auch ohne Zuschüsse durchführen können.“

Der Gemeinderat stimmte wie schon im Juni den Planungen und den Investitionen zu.

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