Faschingsbilanz der Polizei

Rangeleien im Keim erstickt

Dachau - Eine fast blütenreine Bilanz konnte die Polizei beim Faschingstreiben in Dachau und dem Faschingsumzug in Vierkirchen ziehen: keine massiven Schlägereien, keine Verletzten – bis auf eine Alkoholleiche.

Ein 17-Jähriger musste beim Faschingstreiben in Dachau wegen einer Alkoholvergiftung vom Rettungsdienst behandelt und von seinem Vater abgeholt werden. Immerhin 3500 Menschen feierten vor dem Dachauer Rathaus. Drei Personen wurden laut Polizei mit illegalen Betäubungsmitteln festgestellt und angezeigt. Einige Rangeleien konnten die Polizisten im Ansatz unterbinden, zwei Besucher bekamen wegen aggressiven Verhaltens einen Platzverweis, einer musste gegen Ende wegen alkoholbedingter Aggressivität kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Allerdings gab es im weiteren Verlauf der Nacht auf Sonntag noch zu vier Einsätzen wegen Schlägereien und Körperverletzungen in Gaststätten und Bars. Sechs Personen wurden leicht verletzt.

In Vierkirchen kamen 5000 Personen zum Umzug und zur Feier. Zwei aggressive Personen mussten von der Veranstaltung verwiesen werden, zwei Körperverletzungsdelikte nahm die Polizei auf. Ein Besucher verhielt sich provozierend gegenüber den Polizeibeamten. Auch hier gab es in der Nacht gegen 0.30 Uhr eine Schlägerei an einem Lokal in der Freisinger Straße: Ein Mann wurde von einem 43-jährigen Münchner und drei unbekannten Tätern geschlagen und leicht verletzt.dn

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