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Priesterweihe: Ein großer Tag für Stefan Weig und die Indersdorfer Klosterkirche

Indersdorf - Ein Jahrtausendtag war der Sonntag für die Indersdorfer Klosterkirche: Frater Stefan Weig, hat dort vom Erfurter Erzbischof Joachim Wanke die Priesterweihe empfangen. Es war „die wohl erste Priesterweihe in Indersdorf“, so Pfarrer Stefan Hauptmann in seiner Begrüßung.

Das Gotteshaus war voll, die Besucher waren zum Teil von weit her angereist, denn Stefan Weig kommt aus Pleystein in der Oberpfalz. Studiert hat er in Erfurt; das erklärt, warum der dortige Bischof die Weihefeierlichkeiten zelebrierte.

Stefan Weig war 14 Monate in der Indersdorfer Pfarrei als Praktikant tätig und empfing während dieser Zeit die Weihen zum Diakon und Frater. Viele Indersdorfer begleiteten Stefan Weig nun an diesem großen Tag, stolz darauf, dass er in ihrer Pfarrkirche zum Priester geweiht wird. Der Festgottesdienst war zugleich dem Ordensgründer Franz von Sales gewidmet, dessen Orden Weig angehört. Einen feierlichen musikalischen Rahmen schufen der Kirchenchor und Instrumentalisten unter der Leitung von Rudolf Drexl.

„Weißt Du, ob er würdig ist?“, fragte Bischof Wanke den Vorsitzenden der Salesianer-Oblaten zu Beginn der Messe. Das Evangelium, das den Auftrag Jesu, einander zu lieben, behandelte, entspricht dem Ordensgrundsatz der Salesianer in der Liebe Gottes zu handeln und zu leben.

Wanke thematisierte in seiner Predigt den Auftrag der Frohen Botschaft, einander zu verstehen, zu vertrauen und in Freundschaft verbunden zu sein. „In Freundschaft, das bedeutet, in einem Anliegen, in einer Sache, die man befördern will.“ Er sagte auch: „Die Worte des Herrn sind an uns alle gerichtet.“ Da werde nicht unterschieden zwischen Klerus und Volk.

An Stefan Weig gewandt, sagte Bischof Wanke: „Du darfst dich jetzt, lieber Stefan, hineingenommen fühlen in die Schar der Erntehelfer Gottes.“ Er forderte die Gläubigen auf: „Betet und bittet, dass der Herr Erntehelfer schickt.“ Nähe und Erbarmen in der Frohen Botschaft zu verkünden als Zeichen Gottes und im Vertrauen auf Gott, auch in den Sakramenten und in der Eucharistie, sei die Aufgabe. „Wenn der Himmel über uns nicht offen ist, kommen wir auf Erden nicht so gut zurecht.“ Den Lufthansa-Werbeslogan, den er auf einer Frankfurter Baustelle entdeckt hatte, wählte der Bischof zum Schlusssatz seiner Predigt: „Damit für Sie der Himmel offenbleibt, haben wir auf Erden viel zu tun.“

Mit dem Priesteramtskandidaten auf Augenhöhe knieend fragte er Weig: „Bist Du bereit?“ und „Versprichst Du Gehorsam?“ Zum Zeichen seiner Demut warf sich Weig dann auf den Boden.

Es folgten die Handauflegung als Zeichen der Vollmachtsübertragung und das Anlegen von Priestergewand und Stola. Nach diesem Weiheritual durfte der Neupriester die Messe mitzelebrieren. Aus Frater Stefan Weig war nun Pater Stefan Weig geworden.

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