Schlechte Nachrichten: Das Petershausener Rathaus-Dach ist undicht. Außerdem ist überhaupt nicht klar, ob, und wenn ja, wie lange die Gemeindeverwaltung noch in diesem ehemaligen Schulgebäude bleiben darf. foto: sponder

Im Rathaus geht’s nass rein

Petershausen - Das Dach des Rathauses Petershausen ist undicht und muss repariert werden. Und noch eine schlechte Nachricht für die Gemeindeverwaltung. Das Landratsamt Dachau stellte ein Ultimatum bezüglich der Nutzung.

Schlechte Nachrichten hat Petershausens Bürgermeister Marcel Fath (FW) in dien Sitzung des Bau- und Umweltausschusses mitgebracht. Das Dach des Rathauses ist undicht und soll demnächst repariert werden. Es seien schlicht und ergreifend einige Dachziegel zerbrochen, berichtete Fath. „Hätte man diese Undichtigkeiten nicht viel früher bemerken müssen?“, fragte Inge Dinauer (FW). Darauf antwortete der Bürgermeister lakonisch: „Ja sicher, wenn man am Dach herumgekrabbelt wäre. Aber Sie können sicher sein, dass das so bald als möglich gerichtet wird.“

Außerdem habe das Landratsamt der Gemeinde ein Ultimatum bezüglich der Nutzung des Rathausgebäudes für die Gemeindeverwaltung gestellt, so Fath weiter. Anfang Juli sei ein Termin mit dem Landratsamt geplant. „Wir arbeiten derzeit an einem Konzept zur Fristverlängerung“, erklärte Marcel Fath und fügte hinzu: „Zwei bis drei Jahre wären meine Vorstellung.“

Neben den Nachrichten rund ums Rathaus berichtete Bürgermeister Marcel Fath (FW) über weitere Bauangelegenheiten. So ist jetzt der Zaun bei der Mittagsbetreuung fertig gestellt. Nun hoffe er auch auf ein verbessertes Miteinander von Mittagsbetreuung und Jugendzentrum, so der Gemeindechef.

Zwischen dem 4. und dem 8. Juli soll die Kollbacher Frauenkirche, die im Besitz der politischen Gemeinde ist, begast werden, um die Schädlinge im Holz loszuwerden. Nach Abschluss der Umbauarbeiten am evangelischen Kinderhaus in der Rosenstraße soll die dortige Außenfluchttreppe, die durch den Umbau überflüssig geworden ist, abgebaut werden. Sie wird voraussichtlich ans Rathaus angebaut. Dann erfolgen in der Rosenstraße nur noch abschließende Malerarbeiten.

Reinhard-Dietmar Sponder

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