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Die Kinder brachten sich aktiv in den Jubiläumsgottesdienst zum 20-jährigen Bestehen ihrer Betreuungseinrichtung ein.

Kinderhaus seit 20 Jahren

Regenbogen lässt sich feiern

Jetzendorf - In den 20 Jahren des Bestehens musste noch nie ein Kind abgewiesen werden: Das Kinderhaus Regenbogen darf angesichts des kleinen Jubiläums mit Stolz zurückblicken.

Mit einem kindgerechten Gottesdienst, den die evangelische Pfarrerin Simone Hegele zusammen mit der Pastoralreferentin der katholischen Kirche, Regine Hauzenberger, in der Pfarrkirche St. Johannes in Jetzendorf mit 80 Kindern und deren Eltern feierten, begannen die Feierlichkeiten zu 20 Jahre Kinderhaus Regenbogen. Die Kleinen machten gut mit, als es darzustellen galt, was ihnen wichtig ist in ihrem Kinderhaus in Priel.

Die Vertreterinnen der beiden Konfessionen erklärten, dass es ganz im Sinne von Jesus Christus sei, sich im „Regenbogen“ wohlzufühlen. Das Wohlfühlen der Kinder sei vor 20 Jahren schon beim Bau dieser Kinderbetreuungseinrichtung der Hauptgrund gewesen. Mit Gitarrenbegleitung sangen die Kinder aus voller Brust „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden“.

Das Schlusslied „Gestern, heute und morgen“ ist nach den Worten von Kinderhaus-Leiterin Christiane Geisel schon in der Übungsphase zu einem echten Schlager im Kinderhaus geworden. So blieb natürlich donnernder Beifall der Eltern nicht aus.

Geisel sagte, dass 20 Jahre Kinderhaus ein schöner Anlass sei, um danke zu sagen. Danke an die Kinder, die ja die Hauptpersonen beim Jubiläum sind. Sie seien es schließlich, die jeden Tag das Kinderhaus zum Beben bringen. Geisel dankte sowohl dem amtierenden Bürgermeister Manfred Betzin für die äußerst gute Zusammenarbeit als auch Altbürgermeister Richard Schnell, der vor 20 Jahren den Bau voranbrachte und immer ein offenes Ohr für die Belange des Kinderhauspersonals hatte.

Auch die Umstrukturierung vom Kindergarten zum Kinderhaus sei so problemlos über die Bühne gegangen. Schnell brachte in seinem Grußwort zum Ausdruck, dass es ihn besonders freue, dass in all den Jahren kein Kind abgewiesen werden musste, nicht zuletzt wegen der im Laufe der Jahre vorgenommenen Erweiterungsmaßnahmen. „1996 kamen bekanntlich drei Gruppenräume hinzu und später wurde dann wegen des Bedarfs an Krippenplätzen das Haus auf fünf Gruppenräume erweitert“, so der Altbürgermeister, der als Opa von fünf Enkeln gut mit den Kleinen umgehen kann.

Auch Betzin fasste sich kurz und unterstrich das gute Miteinander, an dem auch der Elternbeirat mit dem derzeitigen Vorsitzenden Gerald Grimmer großen Anteil habe. Ziel des Gemeinderats sei es, schon bald die Außenspielfläche am Kinderhaus zu erweitern.

Eine besondere Ehre war es für Schnell und Betzin, auf ein besonderes Jubiläum hinzuweisen, denn sowohl Geisel als auch ihre Stellvertreterin Claudia Dick bilden von der ersten Stunde an, also seit 20 Jahren das Führungsduo im Haus. Dort war nach dem Gottesdienst und den Ansprachen beim Tag der offenen Tür einiges los. Da hatten die fünf Gruppen besondere Spielstationen eingerichtet. In der Holzwerkstatt wurde fleißig gehämmert, aber auch das Herstellen von Ballontieren in der Froschgruppe, das Angeln in der Schneckengruppe und der Maltisch in der Bibergruppe machten den Kleinen Riesenspaß.

Auch die Playmais-Station in der Igelgruppe wurde sehr gut angenommen. Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, es gab aber auch Würstl und Semmeln.

Eine noch größere Feier gibt es 2017, denn da kann man 125 Jahre Kinderbetreuung in der Gemeinde Jetzendorf feiern. Und da ist dann auch das Jetzendorfer Spatzennest mit von der Partie.

ost

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