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Revanche für Hinspielpleite ist geglückt

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Die Hände zum Himmel... Nach zähem Rückrundenbeginn hatten die ASV-Volleyballer endlich Grund zum Jubel. Foto: hae
Die Hände zum Himmel... Nach zähem Rückrundenbeginn hatten die ASV-Volleyballer endlich Grund zum Jubel. Foto: hae

Dachau - In überzeugender Manier hat der ASV Dachau in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd das Heimspiel gegen den TV Waldgirmes mit 3:0 (25:23, 25:16, 25:12) gewonnen.

Die Fertig-Truppe nahm so erfolgreich Revanche für die blamable Hinspielniederlage in der ersten Halbserie der Saison 2010/2011.

Im dritten Spiel hat der ASV Dachau endlich den ersten Sieg in der Rückrunde eingefahren - und das auch noch in überzeugender Manier. Hatten sich die Dachauer Volleyballer in der Vorrunde nicht selten dem Niveau des Gegners angepasst und so einige vermeidbare Niederlagen eingefahren, ließ man diesmal keinen Zweifel aufkommen, wer in der Georg-Scherer-Halle Chef im Ring ist. Am Sieg über den Tabellenletzten TV Waldgirmes gab es nichts zu deuteln.

Der ASV Dachau spielte vor nur 100 Zuschauern wie aus einem Guss, Probleme gab es nur in der Endphase des ersten Satzes. Bezeichnend für die Dachauer Überlegenheit: der Gast lag lediglich im dritten Satz, beim Stand von 2:0, in Front, ansonsten hatten stets die Stadtwälder die Nase vorn. Je länger das Spiel dauerte, umso überlegener wurde der ASV Dachau. Dabei hatten die Hessen zumindest mit einem Satzgewinn geliebäugelt, hatten sie das Hinspiel in heimischer Halle doch noch deutlich mit 3:1 zu ihren Gunsten entschieden.

Allerdings spielte damals im Wetzlarer Stadtteil Waldgirmes eine Dachauer Mannschaft, die mit der vom vergangenen Samstag nicht zu vergleichen war, auch wenn es personell kaum Veränderungen gegeben hat. Mit einem gehörigem Schuss Selbstbewusstsein begann der ASV Dachau, er spielte die Gäste phasenweise an die Wand des Schuhkartons am Dachauer Stadtwald.

Nach einigen vermeidbaren Fehlern stand der Eröffnungsdurchgang beim Stand von 23:23 auf der Kippe, doch die Dachauer machten den Sack zu und sicherten sich den Satz dann doch noch mit 25:23. Danach folgte eine ASV-Gala vom Feinsten. Die Annahme um den Ersatzlibero Tim Noack stand sicher, und so konnte Dachaus Spielmacher Lucian Jachowicz alle Register der variablen Ballverteilung ziehen. Der TV Waldgirmes hatte diesem fantasievollen Angriffswirbel nichts gleichwertiges entgegenzusetzen, nach einiger Zeit ergab sich der Gast fast in die Niederlage.

Nach dieser Glanzleistung darf sich der ASV Dachau am kommenden Wochenende in Rüsselsheim durchaus eine Siegchance erhoffen, auch wenn die Stadtwälder in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle in den vergangenen Jahren stets leer ausgegangen sind. (hae)

Stenogramm

ASV Dachau: Lucian Jachowicz, Florian Lillig, Matthias Weber, Thomas Mersmann, Felix Böing, Marko Riedlbeck, Sebastian Wenninger, Christoph Kolb, Markus Noack und Libero Tim Noack.

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