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Hauptausschuss des Gemeinderats beschließt Neuerungen für Landtagswahl

Gestaffeltes Erfrischungsgeld

  • vonJosef Ostermair
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Die am 14. Oktober stattfindende Landtags- und Bezirkstagswahl wirft ihre Schatten voraus: In Röhrmoos beschäftigte sich der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde schon mal mit der Höhe des Erfrischungsgeldes für die Wahlhelfer und der Anzahl der Wahllokale.

Röhrmoos – Den ehrenamtlichen Wahlhelfern soll ein Erfrischungsgeld gezahlt werden. Bei der Landtags- und Bezirkstagswahl 2013 betrug es einheitlich 60 Euro. Darüber hinaus wurden alkoholfreie Getränke zur Verfügung gestellt.

Durch die zunehmende Anzahl der Briefwähler plant die Verwaltung derzeit mit vier Briefwahlbezirken (2013 gab es nur zwei), zusätzlich zu den acht allgemeinen Stimmbezirken. Pro allgemeinem Stimmbezirk ist tagsüber eine Besetzung mit acht Wahlhelfern angedacht. Zusätzlich sollen zur Auszählung ein, beziehungsweise im Falle eines zusätzlichen Volksentscheids drei weitere Wahlhelfer geladen werden. Für die Briefwahlstimmbezirke ist geplant, ebenfalls in Summe je neun beziehungsweise elf Wahlhelfer einzuteilen.

Bedingt durch den unterschiedlichen Zeit- und Arbeitsaufwand hält die Verwaltung, wie Kämmerer Günther Reil erklärte, ein gestaffeltes Erfrischungsgeld für vertretbar. Der Ausschuss stimmte einstimmig folgender Regelung zu: 70 Euro Erfrischungsgeld gibt es für den Wahlvorsteher und den Schriftführer sowie die jeweiligen Stellvertreter. 60 Euro für die Beisitzer und 30 Euro für Beisitzer, die nur zur Stimmenauszählung eingeteilt werden. „Wir können mit bis zu 1600 Briefwählern rechnen“, sagte Reil.

In Röhrmoos wird es wieder drei Wahllokale geben und in Großinzemoos zwei. Je ein Wahllokal gibt es in Sigmertshausen, Biberbach und Schönbrunn.

Stefan Lorenz (Freie Wähler) stellte die Frage, ob eine Reduzierung der Wahllokale angesichts der vielen Briefwähler nicht Sinn mache. Das will Bürgermeister Dieter Kugler (CSU) aber vermeiden. Sowohl die Wahl selbst als auch das Auszählen der Stimmen erfordere angesichts der riesigen Stimmzettel einen höheren Zeitaufwand. Man müsse mit zwei großen und zwei kleinen Stimmzetteln und mindestens einem Volksentscheid rechnen.

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