+
Um dem Brandschutz im Kinderhaus Großinzemoos gerecht zu werden, gibt die Gemeinde Röhrmoos rund 50 000 Euro aus. 

Brandschutzmaßnahmen im Kinderhaus

50 000 Euro für den Brandschutz

Bauliche Maßnahmen zur Sicherung des Brandschutzes hat man schon, beziehungsweise sie werden noch, im Kinderhaus der Evangelischen Kirche in Großinzemoos durchgeführt.

Röhrmoos – Der Kämmerer von Röhrmoos, Günther Reil, gab in der ersten Sitzung des Haupt- und Finanzauschusses bekannt, dass die Gemeinde die ersten notwendigen Brandschutzmaßnahmen mithilfe des gemeindlichen Bauhofs durchführen konnte.

Der Brandschutz-Fachmann im Rathaus, Bauamtsleiter Patrick Westermair, habe die zu behebenden Mängel im Kinderhaus festgestellt, woraufhin der Indersdorfer Architekt Giorgio Achtelstetter 2019 einen Brandschutzplan erstellte, den das Landratsamt genehmigte.

Im Kinderhaus ging es nicht nur um Brandschutz, sondern auch um den genehmigten Plan zur Nutzungsänderung. Allein für die Planung musste die Gemeinde rund 5500 Euro ausgeben. Zur schnellstmöglichen Nutzung des Therapieraumes wurde heuer ein Durchgang in den Nebenraum für einen zweiten Fluchtweg geschaffen. Der Einbau einer Hausalarmanlage mit entsprechenden automatischen beziehungsweise manuellen Meldern wurde zeitnah erledigt.

Für die geänderte Nutzung als Bastelraum musste für den zweiten Rettungsweg eine Türe durch die Kellerwand in den Turnraum geschaffen werden. Zwischen dem Alt-und Neubau waren zwei Fenster zuzumauern. Ebenso musste ein Zugang zu einem Schlafraum durch eine Trockenbauwand geschlossen werden. Zwei vorhandene Brandschutztüren mit Feststellanlagen wurden durch den Austausch neuer Türschließer instandgesetzt.

Zur Abschottung des Treppenhauses ist eine Wand mit einer weiteren Brandschutztüre mit Feststellanlage im Erdgeschoss nötig. „Der Auftrag hierfür ist erteilt. Ebenso wie für den Austausch von insgesamt zwölf Türen, bestehend aus fünf Brandschutztüren und sieben Türen mit Fingerschutz und teilweise Freilauftürschließern“, sagte Reil. Hier geht es um rund 30 000 Euro.

Für zwei weitere Fenster im Bereich von Rettungswegen und zwei Fluchttüren klärt die Verwaltung derzeit die wirtschaftlichsten Lösungsansätze. „Alle Maßnahmen erfolgten in Rücksprache mit der Kindergartenleitung“, sagte Reil, der von Gesamtkosten von rund 50 000 Euro ausgeht. Bei den auszuwechselnden Fenstern werde es auf teure Brandschutzfenster hinauslaufen.

ost

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Egoisten bringen Feuerwehrler an Unfallstelle in Gefahr
Die Feuerwehr Karlsfeld ist sauer. Was sie bei zwei Einsätzen erlebt hat, ist äußerst unschön. Menschen fuhren durch eine gesicherte Unfallstelle oder gafften, als ein …
Egoisten bringen Feuerwehrler an Unfallstelle in Gefahr
Landratsamt verbietet Sommerfest
Enttäuschung auf dem Schaffler-Erlebnishof: Weil es auch auf facebook gepostet war, verbietet das Landratsamt Pfaffenhofen das Sommerfest. Aber aufgeschoben ist nicht …
Landratsamt verbietet Sommerfest
Schulbau wird noch teurer: 39,5 Millionen Euro - Karlsfeld muss Kreditaufnahme erhöhen
Die neue Grundschule an der Krenmoosstraße wird noch ein gutes Stück teurer. In der Gemeindeverwaltung geht man aktuell von Gesamtkosten in Höhe von 39,5 Millionen Euro …
Schulbau wird noch teurer: 39,5 Millionen Euro - Karlsfeld muss Kreditaufnahme erhöhen
Landkreis stellt Bus-Maßnahmen zurück
Einige geplante ÖPNV-Verbesserungen für den Landkreis Dachau werden verschoben. Grund ist unter anderem Corona.
Landkreis stellt Bus-Maßnahmen zurück

Kommentare