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Von außen ist die Hofmarkkirche Schönbrunn sehr hübsch anzuschauen, innen sieht es da schon anders aus. 

Nur äußerlich ein barockes Schmuckstück

Hofmarkkirche wird renoviert

Schönbrunn - Schön anzuschauen ist die Hofmarkkirche von Schönbrunn. Jedenfalls von außen. Innen bietet sich dagegen ein trister Anblick. Das soll sich bald ändern.

Die Hofmarkkirche von Schönbrunn zählt zu den bedeutendsten barocken Kirchenbauten im Landkreis Dachau. Neben der St. Josefs-Kirche im Franziskuswerk führte diese Heilig-Kreuz-Kirche, die im Jahre 1724 erbaut wurde, in den vergangenen Jahrzehnten mehr oder weniger ein Schattendasein.

Viele Jahre dauerte es, bis endlich die dringend notwendige Außenrenovierung zum Abschluss gebracht werden konnte. Der nächste Schritt ist nun die Innenrenovierung, die noch deutlich mehr Geld kosten wird als die Außenmaßnahmen. Von außen her erstrahlt das Gotteshaus zwar in neuem Glanz, aber im Inneren bietet sich ein finsterer Anblick. Alle sakralen Gegenstände wie Altäre und andere bedeutende Kunstwerke sind schon seit langer Zeit ausgelagert, so dass der Innenraum der Kirche immer noch eine triste Baustelle ist.

Berühmte Baumeister und Künstler wie Johann Baptist Gunetzhainer, Balthasar August Albrecht oder Charles Claude Dubout haben einst beim Bau und der Gestaltung dieses sakralen Kleinods mitgewirkt. Nach dem Urteil von Kunstexperten zählt aber gerade das Innere der Hofmarkkirche unter den bayerischen Barockwerken zu den Spitzenwerken, zu einem unbedingt zu erhaltenden bayerischen Kulturgut.

Und sowas kostet natürlich viel Geld. Den Löwenanteil der geschätzten Innenrenovierungskosten von fünf Millionen Euro übernimmt die Erzdiözese München und Freising. Erwartet wird aber auch eine Eigenbeteiligung des Pfarrverbandes Röhrmoos-Hebertshausen von etwa 30 Prozent. Aus diesem Grunde hat man vor zwei Jahren den Förderverein Hofmarkkirche gegründet, der schon durch mehrere Veranstaltungen zur Finanzierung der Innenrenovierung beigetragen hat.

Vorsitzender dieses Fördervereins ist der Röhrmooser Gemeinderat Gerhard Schmidbauer, der sich zusammen mit den weiteren Vorstandsmitgliedern darum bemüht, weitere Finanzierungsquellen zu erschließen. Mit einer starken Mitgliederschar versucht man, dem Förderverein besondere Bedeutung zu verleihen. Ein neuer Flyer von der Hofmarkkirche ist mit einer Beitrittserklärung versehen. Wer dem Förderverein beitritt, sollte nach den Vorstellungen der Vorstandschaft einen Jahresbeitrag von mindestens 25 Euro akzeptieren.

Wer Näheres über den Förderverein der Hofmarkkirche wissen möchte, kann sich telefonisch unter 0 81 39/63 82 direkt an Schmidbauer wenden. Ziel sei es, dass die Hofmarkkirche nicht nur als einzigartiges Architekturdenkmal und sakraler Raum für Andachten und Gottesdienste wiederersteht. Gedacht ist auch an meditative Veranstaltungen und eine kulturelle Nutzung durch Konzerte oder Lesungen. Der Förderverein versucht durch Spendenaufrufe, Mitgliedsbeiträge und Benefizveranstaltungen diesem Ziel näher zu kommen.

Spendenquittungen werden selbstverständlich ausgestellt. Der Beitritt zum Förderverein kann sowohl im Pfarrbüro Röhrmoos beziehungsweise Ampermoching erklärt werden oder direkt mittels schriftlicher Beitrittserklärung bei Gerhard Schmidbauer, Schneiderweg 2, 85244 Röhrmoos, erfolgen.

ost

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