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Zwischen der Flurstraße und den Sportstätten der SpVgg- Röhrmoos-Großinzemoos bietet sich auf drei Hektar ein idealer Platz fürs Gymnasium.

Fraktionssprecher von CSU, Grünen, FW und SPD freuen sich trotzdem außerordentlich über die Entscheidung

Gymnasiumsbau ist eine große Herausforderung für Röhrmoos

  • vonJosef Ostermair
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Die Fraktionssprecher im Röhrmooser Gemeinderat, Stephan Hueber (CSU), Dr. Nicolas Kugler (Grüne), Stefan Lorenz (Freie Wähler) und Wolfgang Götz (SPD), sehen die Entscheidung des Bayerischen Kultusministeriums, das fünfte Gymnasium im Landkreis in Röhrmoos zu bauen (wir berichteten) als absolut sinnvoll.

Die vier Gemeinderatsfraktionen hatten sich bereits im Vorfeld der Entscheidung für Röhrmoos als Standort stark gemacht, da sie sowohl die zu erwartenden Schülerzahlen als auch die günstige Verkehrsanbindung an den ÖPNV als gewichtigen Standortvorteil bewerten.

„Röhrmoos liegt sowohl an der S-Bahn-Linie 2 als auch an der künftigen Linienbus-Tangentialverbindung zwischen Unterschleißheim, Haimhausen, Ampermoching, Lotzbach und Markt Indersdorf. Für unsere Gemeinde sieht man das Gymnasium als einen wichtigen Schritt zur weiteren Entwicklung der Infrastruktur wie auch des Bildungsstandorts Röhrmoos“, schreiben die vier Fraktionssprecher in einer gemeinsamen Presseerklärung. Röhrmoos werde insbesondere für junge Familien künftig noch attraktiver. Natürlich bedeute der Gymnasiumsbau für Röhrmoos auch eine große Herausforderung. „Dennoch freuen wir uns, über die Entscheidung zugunsten unserer Gemeinde außerordentlich“, bekräftigt das Fraktionssprecher-Quartett. Bürgermeister Dieter Kugler habe den Standort Röhrmoos im Bewerbungsverfahren gut positioniert und gemeinsam mit der Verwaltung und dem Gemeinderat rechtzeitig die notwendigen Schritte vollzogen.

Wie die Grünen in einer weiteren Presseerklärung betonen, müsse allerdings auch der Fuß- und Radweg entlang der Kreisstraße in Großinzemoos dringend ausgebaut werden. Auf die Gemeinde würden durch den Bau des Gymnasiums auch weitere Infrastrukturmaßnahmen zukommen. „Mit steigendem Siedlungsdruck ist zu rechnen. Neue Chancen eröffnen sich für das unmittelbar benachbarte Sportheim: Möglich wäre eine Mitbenutzung der Schulsportanlagen durch den Röhrmooser Sportverein“, sind die Grünen überzeugt.

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