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Neuwahl bei den Röhrmooser Genossen: Landtagsabgeordneter Martin Güll, Dr. Gerd Maria Lucha, Wolfgang Viehöfer, Sabine Decker, Wolfgang Götz, Kirsten Kube, Horst Pillhöfer, Harald Schiffner u nd Gerhard Schmidbauer (von links).

Ortsvorsitzende bei Jahresversammlung mit 100 Prozent der Stimmen bestätigt

Röhrmooser Genossen setzen weiter auf Wolfgang Götz

Bei den Röhrmooser Sozialdemokraten herrscht Eintracht. Der kleine, 26 Mitglieder zählende Ortsverein hat seinen Ortsvorsitzenden Wolfgang Götz mit 100 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt.

Röhrmoos – 

Der als Wahlleiter fungierende Landtagsabgeordnete und Unterbezirksvorsitzende Martin Güll freute sich, dass auch die übrigen Vorstandsmitglieder von anwesenden Genossen einstimmig gewählt wurden. So bleibt Kirsten Kube stellvertretende Vorsitzende, Wolfgang Viehöfer Schriftführer und Harald Schiffner Kassier. Zu Beisitzern im Vorstand wählte man Gerhard Schmidbauer, Horst Pillhöfer, Sabine Decker und Dr. Gerda Maria Lucha.

Bei der Delegiertenwahl zum Unterbezirkstag konnten sich Götz und Decker sowie Jonas Götz, der Sohn des Ortsvorsitzenden, durchsetzen. Stellvertretende Delegierte sind Kuche, Luba und Helmuth Rumrich. Als Revisorinnen wurden Margarete Priller und Karin Decker im Amt bestätigt.

Der Ortsvorsitzende Götz berichtete, dass die 70-Jahr-Feier der Röhrmooser SPD im vergangenen Jahr mit Gästen aus allen politischen Lagern ein besonderes Highlight gewesen sei. Er erinnerte auch an die Fahrt in die Röhrmooser Partnergemeinde Taradeau, wo Götz als Verbindungsmann zum Partnerschaftskomitee wirkte. Bei insgesamt 50 Terminen habe die Röhrmooser SPD 2017 Flagge zeigen können.

Zur kommunalpolitischen Arbeit bemerkte Götz, dass der Neubau des Hauses für Kinder ein wichtiges Anliegen der SPD gewesen sei. Ein weiteres Anliegen der SPD sei die Schaffung von Senioren-Wohnungen gewesen, wozu der Gemeinderat nun einen entsprechenden Bebauungsplan diskutiere. Er gehe davon aus, so Götz, dass heuer noch Baubeginn ist. „Das ist eine ganz gute Sache für alle Bevölkerungsgruppen, etwas Wegweisendes“, bekräftigte auch der Fraktionskollege im Gemeinderat, Gerhard Schmidbauer.

Dass die Zugriffe auf die Internetseite der Röhrmooser SPD in letzter Zeit einen deutlichen Aufwärtstrend erfahren habe, begrüßte Götz natürlich. Er freute sich auch über zwei Neueintritte im Ortsverein. Einer davon ist der in Biberbach lebende evangelische Pfarrer Christian Waegele.

Götz machte kein Hehl daraus, dass die Bundestagswahl 2017 enttäuschend für die SPD gewesen sei, Röhrmoos mit 14,09 Prozent der Zweitstimmen aber leicht über dem Wahlkreis-Wert gelegen habe. Wichtig sei, mit Michael Schrodi endlich wieder einen Bundestagsabgeordneten zu haben, dem man aufzeigen könne, wo es „zwickt“. Zur Großen Koalition bemerkte Götz, dass die SPD den notwendigen Erneuerungsprozess nicht aus den Augen verlieren dürfe. Auch im Hinblick auf die nächste Kommunalwahl werde die SPD ein klares Profil entwickeln.

„Wenn es die Sozis nicht gäbe, wäre Deutschland ärmer“, ist MdL Güll überzeugt. Der Landtagsabgeordnete sprach sich dafür aus, auf Bundesebene nicht nur mitzuregieren, sondern auch zu sagen, wenn der Punkt erreicht ist, „wo es nicht mehr geht“. Zunächst seien die GroKo-Verhandlungen aber eine gute Basis. Die ausgehandelten Eckpunkte seien es wert, für eine Umsetzung zu sorgen.

Im Hinblick auf die Landtagswahl am 14. Oktober müsse auch die SPD im Landkreis geschlossen nach vorne schauen. Der ehemalige Bundestagskandidat Peter Falk aus Gröbenzell, der Vorsitzender Richter am Landgericht ist, wirbt bei den Genossen im Landkreis um Zweitstimmen, während die Erststimme wieder an Martin Güll gehen sollte. Am Ende hielt Falk vor den Röhrmooser Genossen noch einen Vortrag über die Baumschutzverordnung. Josef Ostermair 

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