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Das Werkstatt-Team im Franziskuswerk stillte mit Dult-Würsten den Hunger vieler Besucher.

Einmaliges Mitmach-Angebot an zwei Tagen

Schönbrunner Adventsmarkt mit Geschichten, Figurentheater und Weihnachtsbastelstube

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Der bisher eintägige Adventsmarkt in Schönbrunn dauerte heuer erstmals zwei Tage – der große Zuspruch der Besucher gab dieser Ausweitung recht. Es gab ein vielfältiges Angebot an 33 Ständen und ein Mitmach-Angebot sowohl für Kinder als auch für Erwachsene – in diesem Ausmaß einmalig im Landkreis. Der gesamte Adventsmarkt stand heuer erstmals unter der Organisationsleitung von Bernd Haugg, dem neuen Leiter für Freizeit und kulturelle Bildung im Franziskuswerk.

Der zweite Adventsmarkt-Tag begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der St.- Josefs-Klosterkirche, anschließend spielte die Blaskapelle Schönbrunn mit Adventsmusik. An den Verkaufs-Hütten, waren nahezu alle Einrichtungen des Franziskuswerks vertreten. Die Aufschrift an einem Stand „Adventsgefühl zum Mitnehmen“ beschrieb treffend die Stimmung auf dem Markt.

In einem Zirkus-Zelt war Bäckermeister Gürtner aus Oberroth zu finden, der eine Plätzchen-Backstube für Kinder eingerichtet hatte. Hellauf begeistert waren die Kleinen auch von dem zum Nulltarif angebotenen Figurentheater Knuth. Für „Pumuckl zieht das große Los“ gab es im Theatersaal viel Applaus, sowohl von den Kindern und deren Eltern, als auch den vielen Bewohnern des Franziskuswerks. Gut angenommen wurde auch die Weihnachtsbastelstube für Groß und Klein im Café Klatsch und die Kutschenfahrten durch Schönbrunn. Auch das Vorlesen von Geschichten im Eselstall kam seht gut an. Die Gelegenheit, Stockbrot am Winterfeuer zu genießen, nutzten vor allem Familien mit Kindern.

Ob Gesticktes, Gestricktes oder Gehäkeltes sowie Weihnachtsschmuck in allen Variationen, alles war haben, und: zum Großteil „Made in Schönbrunn“! Denn ein Großteil der Betreiber waren Vertreter der vielen Wohngruppen im Franziskuswerk, der Edith-Stein-Förderstätte, der vom Franziskuswerk betriebenen Kindergärten und der Johannes-Neuhäusler-Schule, die für den Adventsmarkt ihrer Kreativität freien Lauf gelassen hatten.

Schöne Bilder schuf Helmut Rötzer, der seit vielen Jahrzehnten im Franziskuswerk lebt. Die Mitarbeiter der Schönbrunner Werkstätte verwöhnten kulinarisch mit Landshuter Dultwürsten, aber auch die Küche des Franziskuswerks sorgte mit Spezialitäten für das leibliche Wohl. Unter den externen Anbietern war Klaus Erbacher aus Schwabhausen. Er ließ sich beim Drechseln von Schalen und Schüsseln über die Schulter schauen.

Vor allem die Kinder freuten sich über beiden Alpakas, Ricco und Cookie, die das Jahr über auf der Weide in Sigmertshausen stehen. Ihre Besitzer vom Brugger-Hof boten Alpaka-Seife und Alpaka-Schuhsohlen an.

Die Franziskanerinnen aus dem Schwesternwohnheim St. Raphael boten selbst verzierte Weihnachtskerzen an, den Erlös stellten sie zur Innenrenovierung der Heiligkreuzkirche in Schönbrunn zur Verfügung – es kamen über 1000 Euro zusammen! Gute Geschäfte machten auch verschiedene Hobby-Künstler aus dem Landkreis mit Keramik und Schmuck.

Auch der Nikolaus kam zu Besuch, bevor in der abendlichen Dämmerung das Adventskonzert mit dem Münchner Quartett „Quadro Nuevo“ in der Klosterkirche begann.

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