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Einen stimmungsvollen Abend erlebten die Zuhörere beim Benefizkonzert in der Schönbrunner Kirche. 

Zauberhaft und stimmgewaltig

Benefizkonzert des Lions Clubs in der Schönbrunner Kirche mit Cornelius von der Heyden

Bereits zum zweiten Mal bildete das Benefizkonzert des Dachauer Lions Clubs einen stimmungsvollen Höhepunkt der Weihnachtszeit in Schönbrunn.

Röhrmoos– Cornelius von der Heyden und sein Ensemble begeisterten dabei vor ausverkauftem Haus mit leisen, gar bedächtigen Momenten ebenso wie mit kraftvollen Stücken aus ihrer über die Landesgrenzen hinaus bekannten Weihnachtskonzertreihe.

Auch der bisweilen heftig stürmende Wind mochte an diesem Abend dem stimmungsvollen Konzert nichts anzuhaben: Das Feuer prasselte warm in den Feuerschalen, der Nelkenduft des Glühweins lag in der Luft, und die weihnachtlich-festlich geschmückte St. Josefskirche in Schönbrunn lud zu einem Musik-Highlight der ganz besonderen Art ein: Wunder-Welt-Weihnacht – so der Titel der Konzertreihe von Cornelius von der Heyden und seinem Ensemble, bestehend aus Alexander Reber, Simon Kellerer, Christoph Friebe sowie Orazio Ragonesi als instrumentalem Begleiter. Letzterer ist selbst Mitglied des Lions Club Dachau.

Die stimmgewaltigen Künstler waren einst allesamt Mitglieder der weltbekannten Regensburger Domspatzen und wurden bereits national wie international mit zahlreichen Musikpreisen ausgezeichnet.

Den festlichen Anfang vor der mit knapp 550 Zuhörern restlos gefüllten St. Josefskirche bildete mit „Veni Emmanuel“ ein gregorianischer Choral, dem als liturgischem Gesang gerade in sakraler Umgebung immer ein besonderer Zauber innewohnt.

Was folgte, war eine ganz wunderbar ausgewogene Mischung verschiedenster Kompositionen – traditionelle Lieder vergangener Jahrhunderte wie etwa „Oh Heiland, reiß die Himmel auf“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“ wechselten sich mit zeitgenössischen Titeln wie Bette Midlers „The Rose“ oder Cohens zeitlosem „Hallelujah“ ab.

Das von Ragonesi solo am Piano einfühlsam gespielte „Una Mattina“ (aus „Ziemlich beste Freunde“) bewegte ebenso die Gemüter wie beispielsweise von der Heydens und Ragonesis Eigenkomposition „Heimatland“. Keinesfalls verwunderten daher die bereits in der Pause und gerade direkt nach dem Konzert zahllos wahrnehmbaren begeisterten Kommentare des Publikums, während man bei Glühwein und heißen Rostbratwürsten in gemütlicher Runde zusammenstand.

Am Ende des Konzerts dankte der Präsident des Lions Clubs, Michael Kammergruber, daher auch ganz besonders den Schwestern und Mitarbeitern des Franziskuswerks, den Sponsoren, Gönnern und Helfern und natürlich den Protagonisten selbst, die diesen einmaligen und wundervollen Konzertabend erst ermöglichten.

dn

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