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Ein starkes Team bei Rot-Weiß (v.l.): Andreas Erhard (Fußballabteilung), Werner Rieger (Schriftführer), Harry Wolfseder (stellvertretenderVorsitzender), Vorsitzender Wilhelm Erhard, Helmut Bäuml (stellvertretender Vorsitzender) und Rosmarie Hicker (Kasse).

Gute nachbarschaftliche Beziehungen

Es läuft bei RW Birkenhof

Birkenhof - Beim Fußballverein Rot-Weiß Birkenhof dreht sich (fast) alles um das runde Leder. Da wird mit einer Fußballschule aus München zusammengearbeitet, aber inzwischen ist auch das Verhältnis zu den beiden anderen Sportvereinen in der Gemeinde besser geworden.

Beim Fußballverein Rot-Weiß Birkenhof in Eschenried läuft es gut. Die für das Jahr 2015 gesteckten Ziele wurden erreicht, wie Vorsitzender Wilhelm Erhard in seinem Rückblick bei der Mitgliederversammlung in der Sportgaststätte zufrieden feststellte. Als Höhepunkte bezeichnete er, dass die erste Mannschaft von der B- in die A-Klasse aufgestiegen und die AH-Mannschaft in den offiziellen Spielbetrieb eingezogen ist.

Die Zusammenarbeit mit der Münchner Fußballschule habe sich bewährt, denn es trainieren mehrmals wöchentlich drei Jugendmannschaften in Birkenhof, die teilweise überregional spielen. „Die Jugendlichen sind richtig gut und werden sehr gefördert. Wir sind sehr stolz auf sie“, ergänzte Harry Wolfseher, der einen Überblick gab. Er schilderte aus Sicht „des kleinen Vereins im Umfeld von großen Vereinen“, die Schwierigkeiten, überhaupt eine erste und eine zweite Mannschaft zu stellen, mit Trainern aus den eigenen Reihen. Allerdings biete sich durch Gastlizenz für Spieler aus den Nachbarvereinen hier die Möglichkeit, „wirklich zum Einsatz zu kommen und sich zu beweisen“.

Erhards Dank galt allen Spielern, Trainern und Betreuern bis hin zum Platzwart, die zum Erfolg beitragen und „den Verein zusammenhalten“. Rudi Bauer engagiert sich zum Beispiel seit 20 Jahren als ambitionierter Schiedsrichter mit zwei bis drei Spielen pro Woche.

Als positiv wertete Erhard, dass die Zusammenarbeit mit den Nachbarvereinen inzwischen besser klappe, weil „die Widerstände nicht mehr so groß sind“. Neu sei, dass Gastspieler aus Günding zur Verstärkung in der AH-Mannschaft bei Rot-Weiß Birkenhof antreten. Alt-Bürgermeister Hubert Huber, Ehrenmitglied des Vereins, der die Probleme aus der Vergangenheit kennt, zollte allen Birkenhofern seinen „Respekt für den gezeigten Idealismus“. Huber unterstützte Birkenhof als ehemaliger Gemeindechef, und ist heute noch privater Sponsor.

Er weiß, dass es im Moos am Rande der Gemeinde Bergkirchen an der Stadtgrenze zu München schwieriger ist als für beiden anderen größeren Sportvereine der Gemeinde, überhaupt neue Mitglieder zu finden. Einen Nachteil sieht er auch in der stark befahrenen Straße ohne Radweg, die für Jugendliche mit dem Radl eine große Gefahr darstelle.

Den Dank des Fußballvereins mit rund 240 Mitgliedern an die Gemeinde Bergkirchen nahm stellvertretend für Bürgermeister Simon Landmann Gemeinderat Nikolaus Riedel-Pentenrieder entgegen, unter anderem für das aktuelle „Wohlwollen“, die Kosten für die Sanierung des Trainingsplatzes an der Straße zu übernehmen. Außerdem entstehen gerade Kosten für den Kanalanschluss.

Neben Fußball sind bei Rot-Weiß Birkenhof seit gut 20 Jahren auch die Stockschützen aktiv. Wie Herbert Hicker ankündigte, sollen demnächst auch angemeldete Turniere stattfinden. Zur Tradition gehören die Moosturniere mit den sechs ansässigen Vereinen von der Feuerwehr bis zu den Schützen. Auch Damengymnastik findet statt. Neuzugänge wären willkommen.

ink

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