Breitbandausbau

Zwei Gemeinden arbeiten zusammen

Altomünster - Es besteht nach wie vor Handlungsbedarf. Denn Glasfaser soll bis in den letzten Weiler möglich sein. Jetzt will die Marktgemeinde sogar mit einer anderen Kommune zusammenarbeiten.

„Wir stehen unter einem gewissen Handlungsdruck“, betonte Altomünsters Geschäftsleiter Christian Richter im Gemeinderat die Notwendigkeit einer so genannten interkommunalen Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Hilgertshausen-Tandern, was den weiteren Breitbandausbau betrifft. Großer Überredungskunst bedurfte es nicht, denn eine solche Kooperation erhöht den maximalen Förderbetrag um 50 000 Euro für jede der beteiligten Gemeinden. Das Geld gibt es sozusagen obendrauf zu den bereits 700 000 Euro, die das Bayrische Finanz- und Heimatministerium von Markus Söder für die Breitbanderschließung bereitstellt.

Die interkommunale Zusammenarbeit hat den Sinn, kleine Erschließungseinheiten zusammenzufassen und Synergien zu ermitteln. Dazu müssen die Planungen miteinander abgestimmt und das Auswahlverfahren in engem zeitlichen Zusammenhang durchgeführt werden. Der Ausschreibungstext ist aber so gut wie fertiggestellt, antwortete Christian Richter auf die Frage von Josef Riedlberger (CSU), wann der nächste Schritt zu erwarten sei.

Generell befürwortete das Gremium die interkommunale Zusammenarbeit und ermächtigte Altomünsters Bürgermeister Anton Kerle einstimmig, eine einfache Arbeitsgemeinschaft mit der Gemeinde Hilgertshausen-Tandern abzuschließen.

Auch eine Frage von Markus Hagl (Freie Wähler) wurde beantwortet. Der hatte bereits in der Julisitzung wissen wollen, wie das geplante öffentliche Wlan-Netz rund um das Rathaus Altomünster konfiguriert sei. Dies hänge wesentlich vom Glasfaseranschluss ab, erklärte der Geschäftsleiter. Der im Rathaus leiste 25 Megabit im Download und fünf im Upload. Die Umsetzung des frei verfügbaren Netzes sei in naher Zukunft geplant.

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