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Nach vorne schauen wollen die Mitglieder des Vereins „Zukunft Tandern“, die jetzt die letzten Protestschilder abgehängt haben.

Tandern blickt nach vorn

Die letzten Protestschilder werden abgehängt

Tandern – Am Samstag haben Hans Glas, Peter Wenger und Markus Frohnwieser vom Verein „Zukunft Tandern“ die vier von der Gebietsreform aus dem Jahre 1978 übriggebliebenen Protestschilder entfernt.

Damit wurde auch ein Zeichen gesetzt, dass der Gebietsreformstreit nur noch für die Geschichtsbücher Bedeutung haben soll.

Ziel des eingetragenen Vereins „Zukunft Tandern“ sei es, ein selbstbewusstes Tandern zu erhalten und für das Ortsbild etwas zu tun. „Wir kümmern uns auch um die Natur“, unterstreicht der Vereins-Chef und Gemeinderat (Bürgerliste Tandern), Hans Glas, dem es ein Anliegen war, „irgendwann die Symbole zu entfernen“.

„Diese Schilder hätten schon lange weggehört“, urteilt auch der 2. Bürgermeister in der Einheitsgemeinde Hilgertshausen-Tandern, Adi Doldi (CSU).

Ein Zeichen, dass „Zukunft Tandern“ sich stark für die Natur einsetzt, sind die 1000 Blumenpflanzen, die demnächst beim Eisweiher, an der Ilmquelle und an der Wieskapelle gepflanzt werden.

ost

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