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Groß war das Interesse bei einer Informationsveranstaltung in Unterumbach.

Schnelles Internet kommt

Auch kleine Orte werden versorgt

Unterumbach - Bis Ende November müssen sich die Bürger in Pfaffenhofen an der Glonn entscheiden, ob sie einen Glasfaseranschluss haben wollen. Denn nächstes Jahr bekommen alle, auch die kleinen Orte in der Gemeinde schnelles Internet. Bürgemeister Helmut Zech empfiehlt den Vertragsabschluss.

Reges Interesse zeigten die Bürger zur ersten Infoveranstaltung der Firma AltoNetz im vollbesetzten Saal des Unterumbacher Gemeindehauses zum Thema „Breitbandversorgung über Glasfaserkabel“ und den Bau des Glasfasernetzes in der Gemeinde Pfaffenhofen.

„Der Datenverkehr steigt ungebrochen, und hochleistungsfähige Internetverbindungen sind zu einem entscheidenden Standortfaktor geworden“, erläuterte Bürgermeister Helmut Zech zu Beginn. Viele Jugendliche messen dem Internet für die berufliche Zukunft eine hohe Bedeutung bei, auch gilt die Breitbandversorgung mittlerweile bei vielen Unternehmen als wichtigstes Infrastrukturkriterium. Auch immer mehr Freiberufler erledigen ihre Aufträge im Netz, oder Mitarbeiter nutzen die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten.

Auch für Hauseigentümer bedeutet ein schnelles Internet eine Wertsteigerung des Grundstücks und ist auch eine Grundlage für neue Mietverträge. Der Freistaat Bayern hat deshalb ein neues Förderprogramm entwickelt, das den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen vorantreibt. Als eine der ersten Gemeinden hat die Gemeinde Pfaffenhofen das Fördergramm durchlaufen und kann jetzt den flächendeckenden Breitbandausbau auf den Weg bringen.

Die Firma AltoNetz GmbH wurde unter mehreren Bewerbern für den Ausbau des neuen Breitbandnetzes ausgewählt und stellte jetzt ihr Konzept vor. Geschäftsführer Leonhard Asam stellte das Unternehmen vor und erklärte die Schritte zum Bau des Glasfaseranschlusses. „Künftig können die Bürger der Gemeinde Pfaffenhofen an der Glonn mit Lichtgeschwindigkeit mit bis zu 200 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload im World Wide Web surfen“, sagte Asam.

Joachim Borowko ging näher auf die Produkte mit Geschwindigkeiten von 25.000 Bit/s bis zu 200.000 Bit/s ein. „Schade ist nur, dass die Orte Pfaffenhofen an der Glonn und Teile von Egenburg nicht in das neue Förderprogramm fallen. Durch die vorhandenen Bandbreiten besteht hier leider keine Fördermöglichkeit. Wichtig war der Gemeinde, dass alle unterversorgten Orte, egal wie groß, in die Förderung fallen und wenn es von den Bürger gewünscht und beantragt wird, ausgebaut werden. Ich empfehle jedem, einen Vertrag abzuschließen und den Anschluss ins Gebäude ausführen zu lassen“, so Helmut Zech.

Bis Ende November müssen sich interessierte Bürger entscheiden, ob sie das zukunftsweisende Glasfasernetz von AltoNetz beantragen wollen, der Baubeginn soll dann im Juli 2017 erfolgen. Abschließend wurde auf das Informationsbüro am Marktplatz in Odelzhausen aufmerksam gemacht, das vom 8. Oktober bis 26. November mittwochs bis freitags von 16 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr besetzt ist.

ws

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