Der Sprung ins kühle Nass gehört bei der Caribic-Night dazu. Fotos (2): Ostermair

„So schön war’s noch nie“

Ainhofen - Dass es vor allem das Wetter ist, das eine Großveranstaltung wie die Caribic-Night am Freibad Ainhofen zum Erfolg werden lässt, zeigte sich heuer wieder.

Noch nach Mitternacht standen die Tanz- und Badelustigen Schlange an den Freibadkassen. Zum Teil reichte die Schlange der jungen Leute bis zum Feuerwehrhaus.

In dieser warmen Sommernacht wurde nicht nur zu den heißen Rhythmen von DJ Kalte unentwegt getanzt, viel spielte sich auch an den rund ums Schwimmbad aufgestellten Bars ab. Weil sich der Himmel trotz der angesagten Gewitter von seiner besten Seite zeigte, stand dem Mondscheinbaden nichts mehr im Wege. Viele nahmen auch im Kinderbecken eine kühle Abfrischung in Anspruch. Das ausgelassene Feiern reichte soweit, dass man eine Ruhebank samt Tisch ins Becken stellte, um mit nassen Füßen das Fest genießen zu können.

Ein großes Lob muss man den an der Caribic-Night beteiligten Ainhofner Vereinen machen, die bei der Gestaltung ihrer Bars für karibisches Flair sorgten. In der VfB-Bar wurde unter Palmen gefeiert, hinter der Bar des Django-Clubs baute sich ein Turm auf, der das Fest mit leuchtenden Farben dominierte. Die sechs Vereine, deren Ziel es ist, mit den Einnahmen den Erhalt des Freibads zu sichern, arbeiteten mit großem Personaleinsatz. In diesen Vereinen gibt es Leute, die für die Vorbereitungsarbeiten dieses Festes mehrere Tage Urlaub opfern.

Das beeindruckte vor allem den Vorsitzenden des Freibad-Trägervereins, Hans Reif, und den Bürgermeister der Marktgemeinde, Franz Obesser. „Es ist schon eine super Sache, was hier für die Jugend im Landkreis und darüber hinaus auf die Beine gestellt wird“, schwärmte der Gemeindechef, der mit seiner Frau Angela zum Feiern nach Ainhofen kam.

Das Angebot an den Bars mit Bier, Longdrinks und Schnäpsen war riesig, aber auch die Nachfrage nach alkoholfreien Getränken soll laut Nachfrage bei den Mitarbeitern in den Bars zugenommen haben. So warb die vom Django-Club betriebene Bar „Sex an the City“ mit Cosmopolitan, während in der Bar des Damen-Promi-Clubs (DPC) Caipirinha und der fruchtig-frische „Touch down“ der Renner waren.

Neugierige versuchten es mit dem „Haxnspreizer“ des VfB Ainhofen, eine Mischung aus Wodka, Zitronensaft und Zucker. Hochbetrieb herrschte auch in der Sunrise-Bar des STV Ainhofen. Auch die Stamperlbar vom Bauwong Stangenried und die Weißbierbar des Ainhofner Burschenvereins fanden großen Zuspruch bei den Feiernden. Auch am Maierbräu-Ausschankwagen und am Kiosk des VfB war der Bär los. Restlos belegt waren natürlich auch die beiden Terrassen, die vor allem von dem etwas älteren Publikum beansprucht wurden.

Auch am Pizza-Stand eines Vierkirchner Italieners standen die jungen Leute Schlange, und auch die Nachfrage nach Leberkäs- und Bratensemmeln war enorm. Weil das schöne Wetter bis in die frühen Morgenstunden hielt, dachten viele nicht ans Heimgehen. Erst nach Aufforderung durch den Wachdienst gelang es schön langsam nach fünf Uhr morgens das gesamte Freibad-Gelände zu räumen. „So schön war’s noch nie“, stellte eine vollends begeisterte Besucherin beim Verlassen des Freibades fest, und keine ihrer drei Begleiterinnen widersprach. (ost)

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