Welcher Baum soll’s nun sein? Heinrich Schönwetter und Hildegard Fottner bei ihrem Sketch. foto: khr

Schreier will Vorsitz abgeben

Ampermoching - Der SV Ampermoching hat eine unterhaltsame Weihnachtsfeier gefeiert. Und doch gab es dabei schlechte Nachrichten: Der Verein muss sich nach einem neuen Chef umsehen.

Bei der Weihnachtsfeier des SV Ampermoching waren alle Plätze im Saal des Sportheimes belegt. Vereinschef Jürgen Schreier begrüßte die Gäste und nutzte zunächst die Gelegenheit, in seiner Ansprache auf die derzeit schlimme Lage in den Kriegsgebieten einzugehen. Er rief die Anwesenden dazu auf, sich den Flüchtlingen in der Gemeinde zuzuwenden. „Wir sollten den Menschen in unserem eigenen Land eine Chance geben.“ Schreier räumte ein, dass Deutschland in der Flüchtlingsfrage vor großen Herausforderungen stehe.

2015 war für den SVA ein besonderes Jahr. Der Verein feierte sein 50-jähriges Bestehen. Schreiers Dank galt den Mitgliedern, die bei der Organisation mitgeholfen hatten.

Dann die Mitteilung, die manchen Gast überrascht haben dürfte: Jürgen Schreier erklärte, bei der nächsten Jahresversammlung im Frühjahr nicht mehr für das Amt des Vereinsvorsitzenden zur Verfügung zu stehen. Die Suche nach einem Nachfolger ist bisher noch nicht erfolgreich gewesen.

Jürgen Schreier wurde 2009 erstmals zum Vereinschef gewählt. Er löste damals den langjährigen Vorsitzenden Klaus Peter ab, der sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte. Im Juni 2014 wurde Schreier in seinem Amt bestätigt.

Die Weihnachtsfeier hatte ein umfangreiches Programm. Einen lustigen Sketch boten Heinrich Schönwetter und Hildegard Fottner. Es ging dabei um einen Christbaum in verschiedenen Variationen - vom Obst- bis zum Wurstbaum. Der Nikolaus in Gestalt von Thomas Kohl hatte viel Berichtenswertes in seinem Buch vermerkt. Er musste vor allem über allerhand Schandtaten der Fußballer berichten. Tradition hat die Christbaumversteigerung mit Erwin Ziller. Henning Schober spielte auf seiner Ziehharmonika bekannte Weihnachtslieder.

Klaus Rabl

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Immer noch fehlen Hortplätze
Hort, Mittagsbetreuung oder Ganztagsklasse – im Familienausschuss gingen die Meinungen auseinander, was das Beste ist. Fest steht nur: Es stehen 60 Kinder auf der …
Immer noch fehlen Hortplätze
Emil Jonathan aus Dachau
Emil Jonathan, genannt „Krümel“, ist das dritte Kind von Irmela und Jürgen Bobinger. Auf den Spitznamen sind wohl die älteren Geschwister gekommen: Ida Helene und Linus …
Emil Jonathan aus Dachau
Vatertag extrem: Betrunkener Erdweger muss dreimal zur Blutprobe
Ein Erdweger Familienvater (53) hat am Vatertag dreimal die Polizei-Kelle vor der Nase gehabt - einmal saß er völlig betrunken im Mercedes, zweimal im Jaguar. Die ganze …
Vatertag extrem: Betrunkener Erdweger muss dreimal zur Blutprobe
Rund 5000 Haushalte ohne Strom
Viele Leute in Indersdorf, Röhrmoos, Hebertshausen und Vierkirchen saßen heute Morgen im Dunkeln. Der Grund war ein großflächiger Stromausfall im Landkreis. 
Rund 5000 Haushalte ohne Strom

Kommentare