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Die Landschützen wollen ihr Schützenheim in Großberghofen kräftig umbauen und mit moderner Technik ausstatten.

Landschützen Grossberghofen

Elektronik statt Seilzug

Die Landschützen Großberghofen dürfen sich auf ein größeres und vor allem modernes Schützenheim freuen. Der Gemeinderat Erdweg hat dafür den Weg frei gemacht. Doch es ist viel Eigenleistung gefragt.

Von Sabine Schäfer

Erdweg – Bereits 2010 hat der Gemeinderat grundsätzlich der Erweiterung zugestimmt. Doch bisher war die nebenliegende Wohnung im Schützenheim vermietet. Jetzt allerdings konnte für die betreffende Familie eine Wohnung in Kleinberghofen gefunden werden, so dass dem Umbau und dem Einbau einer elektronischen Schießanlage nichts mehr im Wege steht. Denn auch der Gemeinderat Erdweg hat sowohl dem Antrag auf Nutzungsänderung der Wohnung sowie dem vorzeitigen Baubeginn einmütig zugestimmt. Beide Anträge stammen von Schützenmeister Christian Blatt, seines Zeichens auch zweiter Bürgermeister, der an der Abstimmung nicht teilnahm. Diskutiert wurde über die Anträge nicht. Eva Rehm (CSU) betonte lediglich, das Gremium solle diese unterstützen, damit der Verein auf den neuen technischen Stand komme. Einen Zuschussantrag können die Landschützen erst im Haushaltsjahr 2018 stellen, weil die Verfügbarkeit der Wohnung zum Stichtag für das aktuelle Bezuschussungsjahr noch nicht geklärt war.

Um mehr Platz zu erhalten muss zunächst zur bisherigen Wohnung durchgebrochen werden. Hier will man zwei Räume schaffen: einen zum Umkleiden und als kleines Lager mit Schränken und Spinden sowie ein Aufenthaltsraum.

Die eigentliche Modernisierung sieht den Einbau elektronischer Schießstände vor. Bisher gibt es im Schützenheim nur eine Seilzuganlage. Gleichzeitig soll ein Vorbereitungsraum geschaffen werden. Auch die Zwischenwand zur Schießbahn soll umgebaut werden.

Finanzieren wollen die Landschützen das Projekt mit Eigenkapital des Vereins, Zuschüssen und natürlich, indem sie selbst Hand anlegen. Mindestens 400 Arbeitsstunden sind geplant und Kosten in Höhe von rund 70 000 bis 90 000 Euro.

Alle Maßnahmen haben die Landschützen bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abgesegnet. Beginnen will man in der Sommerpause. Bereits im November mit der neuen Schießsaison soll Einweihung sein.

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