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Mit bunt bemalten Steinen schmückten die Kinder das frisch gepflanzte Jubiläums-Bäumchen. 

10 Jahre Montessori-Kinderhaus in Arnbach

Erfolgsgeschichte nach schwieriger Zeit

Mit einem gelungenen Sommerfest hat das Montessori-Kinderhaus in Arnbach sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Alles begann in einer sehr turbulenten Zeit. Der Kindergartenbetrieb stand gar auf der Kippe.

Arnbach – Zum Auftakt haben die Kinder zusammen mit den Erzieherinnen das Lied „Wir feiern heut’ ein Fest“ vorgetragen. Als Ehrengäste willkommen geheißen wurden die Vertreterinnen des früheren Kindergartenträgers, Generaloberin Schwester Anita und Schwester Teresa von den Franziskanerinnen in Aiterhofen, die nach zehn Jahren erstmals wieder nach Arnbach kamen.

In einer kleinen Rückschau beschrieben der Vorsitzende des Montessori-Vereins, Andreas Janotta, und die pädagogische Leiterin des Kinderhauses, Katja Schneider, das vergangene Jahrzehnt als tollen und spannenden Weg in der Kinderbetreuung. Aktuell werden bis zu 74 Kinder im Alter von einem bis zu sechs Jahren in zwei Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen betreut. Nach dem Motto Maria Montessoris „Hilf mir, es selbst zu tun“ gehen die speziell ausgebildeten Pädagogen auf das individuelle Bedürfnis nach Selbstständigkeit der Kinder ein und fördern ihre Entwicklung und persönlichen Talente. Da das Montessori-Kinderhaus auf eine Elterninitiative zurückgeht und somit ein privater Kindergarten ist, haben die Eltern die Möglichkeit, das Umfeld mitzugestalten.

Bezirkstagspräsident Josef Meder erinnerte in seinem Grußwort an die turbulente Zeit vor elf Jahren, als die seit fast 90 Jahren in Arnbach ansässigen Franziskanerinnen ihren Rückzug ins Mutterhaus nach Aiterhofen ankündigten und der Kindergartenbetrieb auf der Kippe stand. Als damals amtierender Schwabhausener Bürgermeister stand er vor dem Problem, einen neuen Träger zu finden, was ihm mit dem Umzug des Montessorihauses von Bergkirchen nach Arnbach auch vorzüglich gelungen ist. Ein Jahr später konnte das ehemalige Kloster erworben werden und befindet sich seitdem im Besitz der Gemeinde.

Die Grüße der Gemeinde überbrachte der 2. Bürgermeister Wolfgang Hörl, der sich nicht nur an seine eigene Kinderzeit im Klosterkindergarten erinnerte, sondern auch an daran, wie vehement man vor mehr als zehn Jahren in Arnbach um den Erhalt der Kindereinrichtung kämpfte, was schließlich dank des außergewöhnlichen Engagements aller Beteiligten zu einem guten Ende gebracht werden konnte.

Begleitet von einem Lied wurde ein zum Jubiläum gepflanzter Baum enthüllt, der das Wachsen und Gedeihen symbolisieren soll.

(ela)

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