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Regenfest: Organisatorin Hildegard Schuster eröffnete das Bürgerfest in Schwabhausen.

Schwabhauser lassen ihr Bürgerfest nicht im Regen stehen

Regen, Regen nichts als Regen. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz feierten die Schwabhauser  viele schöne Stunden auf ihrem Bürgerfest.

Schwabhausen – Was war an diesem Wochenende nur los mit dem Sommer? Was über Nacht zum Sonntag bis weit in den Nachmittag hinein passierte, war mit sommerlichen Attributen nicht mehr zu definieren. Sintflutartige Regenfälle, die beim Bürgerfest in Schwabhausen manches Paar Schuhe nicht aushielten, nasse Hosen bis zum Knie hinauf, Straßen, die überflutet wurden, und ein Festzelt, das eher in einem See stand als auf der Thoma- Wiese. Aber es wären nicht über 100 Profis am Werk, wenn nicht allen Widrigkeiten zum Trotz viele schöne Stunden auf dem Bürgerfest bereitet worden wären..

Am Freitag und am Samstag waren die Lebendkicker-Turniere ein besonderes Highlight, und abends war die Tanzfläche voll, als die @lps das Festzelt rockten. Während die Letzten morgens um kurz vor drei Uhr ins Bett gingen, hatte die Security weiterhin gut zu tun, da aufgrund der massiven Regenschauer immer wieder das Zeltdach vom Wasser befreit werden musste.

Sonntagvormittag wurde dann mit den Pfarrern Albert Hack und Joachim Erbrich traditionell der ökumenische Gottesdienst zelebriert, bevor Festorganisatorin Hildegard Schuster und Bürgermeister Josef Baumgartner das 23. Bürgerfest eröffneten. Ein großes Dankeschön sprach Schuster an die Besucher des Festes aus, dass sie das Festkomitee und die Helfer nicht im Regen stehen gelassen haben. So regenreich sei bis dato noch nie ein Bürgerfestwochenende gewesen.

Bürgermeister Baumgartner: „Dieses Jahr müssen alle ein wenig zusammenrücken – nur die Verkaufsstände stehen im Regen.“ Nach einem Dank an alle Helfer übergab er augenzwinkernd zurück an die Festkapelle, die Schwabhauser Blaskapelle: „Es ist nicht ganz meine Musik, aber ich höre es mir trotzdem an.“ Sigi von der Blaskapelle parierte mit den Worten „Heben’S d’Ohrwaschl zua, mia ziagn des durch“ und erntete viele Lacher.

Die Tischtennisabteilung sorgte für die warmen Gerichte und Steckerlfisch, und die Feuerwehr brutzelte wie immer ihre hervorragenden Feuerburger. Auch die Frauen vom katholischen Frauenbund kreierten wieder Deluxe-Torten und -Kuchen, verkauften sie regenbedingt dann allerdings im Festzelt und nicht draußen.

Die Handballer der „HSG Schwabkirchen“ verwöhnten mit hochprozentigen Getränken, und die Skiabteilung des TSV ergänzte das Angebot mit Wein, Prosecco und Kammerl-Willi. Die Jugendtanzgruppe des TSV musste allerdings im Laufe des Samstags den Verkaufsstand für Crêpes schließen, da sich eine riesige Pfütze um den Außenstand bildete.

Für das Kinder- und Jugendprogramm engagierten sich die Mitarbeiter des Waldkindergartens, der Helferkreis Asyl sowie die Jugendbetreuer des Juz. Hier musste ebenfalls das Betreuungsangebot regenbedingt frühzeitig beendet werden. Im Takt der Musik wurde am Nachmittag dann mit dem Besen und vielen Handtüchern der Tanzboden der Bühne von Gras und nassen Stellen befreit. Das Outfit der Wettkampfturngruppen des TSV wurde entsprechend neu abgestimmt, so dass die Tanzeinlagen gewohnt perfekt vorgetragen werden konnten. Pünktlich zum Ende des Festes hörte dann auch der Regen auf. Über das Bürgerfest- und Kinderrätsel mit seinen Gewinnern folgt ein gesonderter Bericht. 

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