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Grillmeister Alfred Zitzlsperger verwöhnte die Gäste

Ganz Oberroth hat zusammen geholfen

Ein Adventsmarkt vom Feinsten

Schon einige Jahre sind vergangen, seit in Oberroth ein Adventsmarkt stattgefunden hat.  Heuer war es wieder soweit. Am  Samstag haben alle Oberrother Vereine, Verbände und Gruppen erneut ihren Zusammenhalt unter Beweis gestellt und einen Markt auf die Beine gestellt, der seinesgleichen sucht.

VON EDELTRAUD LACHNER

Oberroth – Diesmal hat die Familie Märkl ihren Hof zur Verfügung gestellt, mit dem weihnachtlich dekorierten Wohnhaus und den offenen Feuerstellen ein idealer Ort für das vorweihnachtliche Event. Schon zu Beginn am Nachmittag war der Hof gut gefüllt, und das sollte sich bis in die Nacht hinein nicht ändern. Das Angebot erstreckte sich von Advents- und Weihnachtsschmuck über Stoff- und Wollarbeiten, Gestecke und Türkränze, Grußkarten, Schnitzereien und Holzarbeiten bis hin zu Eingemachtem, Geräuchertem und Pralinen, Likören und Marmeladen, Schmalzgebäck, Kuchen, Suppen und Fischsemmeln – um nur einiges zu nennen.

Nach Einbruch der Dunkelheit grüßte dank Toni Collesei der hell angestrahlte Kirchturm von St. Peter und Paul auf die Verkaufsbuden herunter und trug ebenso wie die Lieder der „Oberrother Singers“ zur Einstimmung auf den kommenden Advent bei.

Dazu zog Sankt Nikolaus mit einem Wagerl voller Geschenke für die vielen Kinder über den Markt und musste nicht selten als Fotomotiv herhalten. Der Duft von Bratwürsten und Glühwein zog so viele Besucher an, dass bereits am frühen Abend vieles ausverkauft war. Das hielt die Gäste aber nicht davon ab, noch länger in der gemütlichen Atmosphäre zu verweilen, zu ratschen und das ein oder andere Gläschen zu genießen.

„Eigentlich sollte der Adventsmarkt nur bis 20 Uhr dauern, aber da war noch gar nicht daran zu denken, dass sich die Veranstaltung ihrem Ende nähert“, sagt Roland Straucher, der Sprecher des Organisationsteams. Er bedankt sich deshalb bei allen, die zum Gelingen des Adventsmarktes beigetragen haben, aber auch bei den THW-Leuten, die sich spontan bereit erklärten, die Stromversorgung über die vereinbarte Zeit hinaus aufrechtzuerhalten. Der Oberrother Adventsmarkt war aber nicht nur eine gelungene Veranstaltung für den Ort und die Gäste, sondern verfolgt auch einen sozialen Zweck: Der Reinerlös wird der „Kette der helfenden Hände“ gespendet und soll ein wenig Licht in möglichst viele bedürftige Familien mit Kindern bringen.

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