Gute Nachricht für die Schwabhauser Senioren

Die Seniorenbeauftragte macht weiter

Gisela Hahn-Collesei bleibt der Gemeinde Schwabhausen als Seniorenbeauftragte erhalten. Das ist nach der jüngsten Gemeinderatssitzung klar.

Schwabhausen – „Ich bin es gern!“, hatte Hahn-Collesei erklärt, als sie im Gremium eine Bilanz über ihre bisherige Tätigkeit gegeben hatte. Sie ist seit vergangenen Juli tätig und hatte damals ja erklärt, zunächst einmal ein „Probejahr“ zu absolvieren, um danach allen Seiten – sich selbst, der Gemeinde und den Senioren – die Möglichkeit zu geben, zu schauen, „ob es passt“.

Und wie es passt. Das war sowohl ihrem Bericht als den Worten von Bürgermeister Josef Baumgartner und des Sozialreferenten Florian Scherf zu entnehmen. Sehr zögerlich sei das Ganze angelaufen, erzählte Gisela Hahn-Collesei. Die große Wende, ja: Welle, sei dann gekommen, als sie eine Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung mit Hilfe des Landratsamts auf die Beine gestellt habe. Diese war im Nu ausgebucht, zwei weitere Nachmittage ebenfalls, und jetzt müsse man schon über eine 4. Auflage nachdenken, so groß sei die Nachfrage.

Auf diese Weise kam die Seniorenbeauftragte schnell mit ihrer „Kundschaft“ in Kontakt, die Hemmschwellen wurden ab- und Vertrauen aufgebaut. Inzwischen sei sie als Ansprechpartnerin mehr als begehrt und in Kontakt mit vielen Senioren, die um Rat fragen, oft aber einfach auch nur einsam sind.

Hahn-Collesei bedankte sich für die große Unterstützung, die sie bei vielen Institutionen bekomme, angefangen von der Gemeinde, bis hin zur Nachbarschaftshilfe. „Und ich mache auch gene weiter, wenn der Gemeinderat mich will“, schloss sie ihre Zwischenbilanz ab. Darüber müsse man gar nicht reden, geschweige denn abstimmen, sprach Bürgermeister Baumgartner offenbar dem kompletten Gremium aus der Seele – und seiner Ansprechpartnerin für die älteren Semester in der Gemeinde ebenfalls den Dank aus. 

tor

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