Wertvolle Kleiderspenden: Albert Zitzlsperger, Andreas und Mathias Kellerer, Michael Zitzlsperger, Johannes Haagen, Rainer Wiedemann und Daniel Haagen von der Oberrother Feuerwehr.
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Wertvolle Kleiderspenden: Albert Zitzlsperger, Andreas und Mathias Kellerer, Michael Zitzlsperger, Johannes Haagen, Rainer Wiedemann und Daniel Haagen von der Oberrother Feuerwehr.

Fleißig gesammelt

Kleiderspenden bewirken Enormes

Die Freiwillige Feuerwehr Oberroth führt im zweimonatlichen Rhythmus im Gemeindebereich Schwabhausen eine Kleider- und Schuhsammlung durch.

Oberroth –  Alle Termine sind angelehnt an die bekannten Papiersammeltermine der jeweiligen Feuerwehren vor Ort. Sechs Mal im Jahr fährt Kommandant Daniel Haagen mit seinem Team durch die Ortschaften in der Gemeinde, und falls eine Abholung mal außerhalb des Turnus gewünscht wird, weil es sich zum Beispiel um eine Wohnungsauflösung handelt, kommen sie auch dann gerne vorbei.

In der Ferienzeit wurde wieder fleißig gesammelt, sodass tonnenweise Säcke an den Arbeitskreis Umweltschutz und Entwicklungshilfe geliefert werden konnten. Für Kassier Rainer Wiedemann sind die erwirtschafteten Erlöse, die durch die Weitergabe der Sammlungen an den Arbeitskreis erzielt werden, ein sehr wertvoller Beitrag zur Unterstützung der Jugendarbeit und bei der Anschaffung von Mannschaftskleidung und neuer Ausrüstungsgegenstände.

Aktuell steht die Beschaffung eines technischen Hilfeleistungskoffers mit Spinebord und anschließend die Ausstattung mit kindergerechten Schläuchen und Strahlrohren auf dem Plan.  

Aber nicht nur das Oberrother Team wird durch die Kleiderspenden unterstützt. Der Arbeitskreis Umweltschutz und Entwicklungshilfe in Dachau, der die gesammelten Altkleider und Schuhe bekommt, sortiert und vermarktet, was noch verwendet werden kann, unterstützt durch die erwirtschafteten Reinerlöse zusätzlich ein Waisenhaus in Kerala, Südindien, ein Kinderdorf in Polen, südlich von Krakau, sowie eine Schreinerlehrwerkstatt in Tansania.

Nicht mehr Tragbares muss allerdings kostenaufwendig über die Müllverbrennung entsorgt werden. Daher ist es sehr wichtig, dass möglichst viele Sachen noch verwendbar sind, da jede nicht mehr tragbare Kleidung den Erlös aus dem Verkauf der Sammelware für die Unterstützung der Kinderhilfsprojekte vermindert.

Wer mehr über dieses Projekt erfahren will – der Arbeitskreis Umweltschutz und Entwicklungshilfe Johann Hechendorfer ist für weitere Auskünfte und Fragen unter Telefon 01 52/01 56 22 22 aufgeschlossen. ROSWITHA HÖLTL

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