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Blumen zum Abschied: Sandra Kronschnabl, Georg Kronschnabl, Leni Kraut, Pfarrer Albert Hack, Ingrid Winkler, Simone Göttler, Engelbert Köpf, Florian Preißer und Sigi Kraut (von links). Auf dem Foto fehlt Barbara Schürmeyer. 

Pfarrer Albert Hack verabschiedet Mitarbeiter im Pfarrverband Bergkirchen-Schwabhausen

Der Schatz der Ehrenamtlichen

 „Ich habe einen Schatz gefunden und der trägt deinen Namen“ – dieses Motto wählte Pfarrer Albert Hack für seine Predigt bei der Verabschiedung von Mitarbeitern und ehrenamtlich Tätigen für den Pfarrverband und die Pfarreien in der Filialkirche St. Laurentius in Rumeltshausen.

Der Seelsorger wies darauf hin, dass es ein großer, wertvoller Schatz sei, wenn eine Organisation – wie die Kirche – auf hauptberufliche und ehrenamtliche Kräfte bauen könne, die mit ihrem Wissen, ihrem Können und ihren Talenten wahre Goldstücke darstellen. So brachte Pfarrer Hack allen Scheidenden ein Schatzkästchen mit, in dem die Goldstücke gesammelt wurden.

Barbara Schürmeyer führte für die Pfarrei Oberroth die Kirchenbücher, die Kasse und die Buchhaltung. Das Ehepaar Leni und Sigi Kraut kümmerte sich 18 Jahre um die Mesnerei von St. Peter und Paul, und Sigi Kraut war noch als Kirchenpfleger aktiv. Sie waren in der ganzen Zeit immer für ihre Kirche da, selbst wenn die Alarmanlage bei Nacht oder von einer Katze ausgelöst wurde.

Ingrid Winkler war mehr als 26 Jahre im Pfarrbüro tätig, organisierte den täglichen Papierkram, führte die Kasse und lange Zeit auch die Buchhaltung. Die Eintragungen in die Kirchenbücher, das kirchliche Meldewesen, die Belegungspläne für das Pfarrheim waren bei ihr in besten Händen. Ingrid Winkler hatte aber auch stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Besucher im Pfarrbüro.   

Das Ehepaar Sandra und Georg Kronschnabl übernahm von Maria Westermeier das Mesneramt, das sie nun aus beruflichen Gründen wieder abgeben. Georg Kronschnabl bleibt aber der Filialkirchenstiftung St. Laurentius in der Kirchenverwaltung erhalten.

Engelbert Köpf war sowohl für die Filialkirchenstiftung St. Laurentius als auch die Pfarrkirchenstiftung St. Michael Schwabhausen zwölf Jahre aktiv. Er kümmerte sich um Haushaltspläne und Jahresrechnungen, die Finanzen der Pfarrei oder um Pfarrausflüge. Darüber hinaus bestellte ihn die Kirchenverwaltung St. Michael zum Beauftragten für den katholischen Kindergarten.

In dieser Funktion oblag es Köpf, die Finanz- und Personalangelegenheiten im Auge zu behalten und für die Abrechnung mit der Gemeinde zu sorgen. Auch bei der Neuausrichtung der kirchlichen Verwaltungs-Strukturen brachte Engelbert Köpf sein Wissen ein und hatte somit Anteil an der Gründung des Haushaltsverbundes des Pfarrverbands Bergkirchen-Schwabhausen, der Grundlage für die Verpflichtung von Verwaltungsleiter Florian Preißer war. Auch der Kindergartenverbund – hier sind zwischenzeitlich sieben Einrichtungen in einem Verwaltungsverbund zusammengefasst – ist auf seine Initiative zurückzuführen.

Bei beiden Verwaltungsverbünden war Engelbert Köpf auch noch in den Steuerungsausschüssen aktiv. Nicht unerwähnt ließ Pfarrer Hack, dass es dem Verwaltungsleiter gelungen ist, das Büropersonal mit einem neuen Schatz, Simone Göttler, zu verstärken. Auch ihr überreichte Albert Hack ein Schatzkästchen, in dem sie die Goldstücke ihrer Arbeit sammeln kann.

Am Ende der heiligen Messe bedankte sich Preißer bei den „Ausgeschiedenen“ mit einem Blumenstrauß beziehungsweise mit einem „guten Tropfen“ aus der Wachau. Bei einer kleinen Feier im nahen Gasthaus Göttler wurde dann noch eine Weile über lustige Gegebenheiten gelacht und künftige Entwicklungen diskutiert.  dn

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