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Die Kinder hatten Spaß auf dem Platz - die Eltern haben sich weniger gut benommen bei dem Fußballturnier am Wochenende in Schwabhausen.

Für Kinder sehr negatives Erlebnis

Prügelei auf Fußballplatz: Ein Experte soll schlichten

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Die Prügelei auf dem Fußballplatz in Schwabhausen erhitzt weiter die Gemüter. Am Donnerstag sollen die Beteiligten zu einem Gespräch zusammenkommen - vor allem ein Kind steht dabei im Fokus. 

Schwabhausen/Petershausen – Zuständig beim Bayerischen Fußballverband (BFV) ist für derartige Fälle der Münchner Kreisvorsitzende Bernhard Slawinski. Auch er wird Donnerstag den Weg nach Petershausen antreten – und ist zuversichtlich. „In 99,9 Prozent der Fälle bringen wir das in Ordnung. Priorität ist, dass die Kinder nicht noch mehr reingezogen werden.“   

Vor allem für den Sohn des aggressiven Vaters will sich der BFV etwas einfallen lassen, „damit das negative Erlebnis beim Fußball nicht haften bleibt“, sagt Slawinski. Es sei ein Überraschungspaket geplant. Er warnt zudem vor einer Vorverurteilung. „Vielleicht haben sich auch die anderen nicht optimal verhalten.“

Slawinski, der für Stadt und Landkreis München sowie die Kreise Ebersberg und Dachau zuständig ist, hat öfter mit solchen Fällen zu tun, in denen sich Spieler oder Zuschauer daneben benehmen. Allerdings komme es selten im Jugendbereich vor. „In dieser Altersklasse ist es das erste Mal in drei Jahren.“ Bei Jugendlichen habe es heuer zwei Vorfälle gegeben, einmal in der A-Jugend. „Das war pubertierendes Verhalten, bei dem sich die Spieler böse beschimpft haben“, so der Verbandsvertreter. Das zweite Mal sei in einer C-Jugend passiert. Hier habe es „Schubsereien“ unter den Eltern gegeben. In den erwachsenen Ligen komme es öfter zu einer Eskalation.

Er selbst wird nach dem Gespräch am Donnerstag nur eine Empfehlung aussprechen. Wie es mit dem Vater und seinem Buben weitergeht, muss am Ende der SV Petershausen entscheiden. 

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