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Noch vor den Corona-Beschränkungen wurde der Baum von den Rumeltshauser Burschen bearbeitet. 

Geschlagen, geschepst - nur leider noch nicht genehmigt

Rumeltshausen wartet auf das Maibaum-Fest: Das gute Stück wartet schon

Er liegt schon auf dem Boden – auf dem Waldboden. Leicht gestylt, oder wie der Fachmann sagt „geschäpst“ – also von der Rinde befreit – ist er auch schon, sodass er aktuell trocknen kann. Die Rede ist vom künftigen Maibaum, der in diesem Jahr wieder am 1. Mai in Rumeltshausen aufgestellt werden sollte.

Momentan ist aufgrund der Corona-Pandemie zwar kein Denken daran, was aber nicht bedeutet, dass der Burschenverein Rumeltshausen sich nicht Gedanken darüber macht, wie es weitergehen wird.

Läuft man aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und Versammlungsverbote Gefahr, dass einem das gute Stück entwendet werden kann? „Eine gute Frage, aber wir riskieren es nicht, dass er geklaut werden kann – Ehrensache“, sagt der Vorsitzende des Burschenvereins, Anderl Hof, wobei sich „selbstverständlich“ alle Burschen die Ge- und Verbote in der derzeitigen Krise halten würden.

Das festliche Aufstellen des neuen Baums wird auf alle Fälle nachgeholt, und der Wunsch wäre, dass es noch in diesem Jahr stattfinden soll; der Zeitpunkt allerdings hängt davon ab, wann die aktuell gültigen Versammlungs- und Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Was mit dem alten Baum passiert, der nun erst mal bis auf Weiteres stehen bleiben soll, ist ebenfalls unklar: Ein Sachverständiger muss den Baum erst noch auf dessen Standfestigkeit prüfen. Daher, so Anderl Hof, „ist weiter alles offen“. 

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Roswitha Höltl

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