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Der neue Vorstand des Schützenvereins Frei Glück Schwabhausen.

Schützenverein

Frei Glück hofft auf neuen Schießstand

Der  Schützenverein Frei Glück Schwabhausen wird heuer 110 Jahre alt. Und er hat ein großes Problem: Es fehlt bald ein Schießstand. Eine große Aufgabe für den neu gewählten Vorstand.

VON ROSWITHA HÖLTL

Schwabhausen – Der Schützenverein Frei Glück Schwabhausen hat seine gut besuchte Jahresversammlung mit Neuwahlen im Gasthof zur Post abgehalten. Schützenmeister Lorenz Aschbichler begrüßte neben vielen Mitgliedern und Ehrengästen auch den 2. Bürgermeister Wolfgang Hörl. Mit seinem Rückblick erinnerte Sportleiter Helmut Medele unter anderem an einen besonderen Höhepunkt, da der Gemeindepokal nach drei aufeinanderfolgenden Siegen jetzt einen Ehrenplatz in Schwabhausen erhält.

Aschbichler ergänzte in seinem Rechenschaftsbericht, dass neben dem sehr erfolgreichen Fischessen auf der Thomawiese die Königsproklamation in Rumeltshausen ein besonders schöner Abend war. Gewünscht hätte er sich besseren Besuch der diversen Feiern.

Es gibt aber auch nicht so positive Meldungen: 110 Jahre Frei Glück heißt es heuer, aber jetzt muss man sich aus dem Gasthof Zur Post verabschieden, da die Karenzzeit für eine Weiterführung der Schießanlage endgültig vorbei ist. Die Aussichten für einen neuen Schießstand sind nach wie vor schlecht. „Wir schauen immer noch ins Leere“, so Aschbichler. Immerhin gibt es aber Licht am Ende des Tunnels: Aktuell gibt es Überlegungen, den gemeindlichen Bauhof um eine Fahrzeughalle auf zwei Ebenen zu erweitern. Im Untergeschoss könnte Platz für einen Schießstand sein. „Eine gute Lösung“, wie Wolfgang Hörl betonte.

Es gibt schon Planungen, jetzt muss der Architekt die Änderung des Bebauungsplanentwurfs vorlegen und den Flächennutzungsplan parallel dazu aktualisieren. Dieser Ablauf benötigt viel Zeit.

„Wir brauchen ein gemeinsames Ziel, da müssen wir drauf hinarbeiten“, so Wolfgang Hörl. „Seitens der Gemeindeverwaltung werden wir das vorantreiben. Ein Bauanfang 2020 ist aber nicht realistisch.“ Übergangsweise werden daher Lösungen für ein Gastschießen in anderen Vereinen geprüft.

Viel Arbeit, die in der kommenden Saison auf den neu gewählten Vorstand wartet. Ohne Gegenstimmen wurden die Ämter neu besetzt oder die Vorstandsmitglieder bestätigt. Schützenmeister bleibt Lorenz Aschbichler, das Amt des 2. Schützenmeisters übernimmt Heinrich Grunz. Sportleiter bleibt Helmut Medele, als Jugendleiter wurde wieder Christian Aschbichler gewählt. Neu ist, dass es künftig einen 2. Jugendleiter in Person von Silvia Aschbichler gibt. Ihre Funktion als Damenleiterin behält sie. Heike Fleischhauer wurde als Kassier bestätigt, den Posten des 2. Kassiers übernimmt unverändert Erika Fischer. Neuer Schriftführer wird Daniel Aschbichler, da Maik Haferburg aufgrund seines Umzugs nicht mehr zur Verfügung steht.

Eine Änderung gibt es bei den Kassenprüfern, da Heinrich Grunz durch die Übernahme des neuen Postens hier nicht mehr aktiv werden kann. Sein früherer Kollege Herrmann Forstner wird künftig von Cornelia Reinosch unterstützt. Fahnenjunker ist Josef Gibis, seine Begleiter sind Helmut Medele und Andreas Fleischhauer.

Der Kassenbericht von Heike Fleischhauer bescheinigte ein gutes Jahr, der alte Vorstand wurde einstimmig entlastet. Erste Amtshandlung des Vorstands: die Erhöhung der Jahresbeiträge. Dieser wurde bei zwei Enthaltungen zugestimmt. Die Erhöhung ist von Nöten, da Fördermittel für einen neuen Schießstand nur dann abgerufen werden können, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

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