Schlecht schaut es aus mit einem Geh- und Radweg an der Erdweger Straße in Arnbach.
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Schlecht schaut es aus mit einem Geh- und Radweg an der Erdweger Straße in Arnbach.

Weg von Oberroth Richtung Sulzemoos/Wiedenzhausen soll gebaut werden – Andere Projekte werden nicht verfolgt

Zumindest eine gute Nachricht für Radfahrer

  • Torge Wester
    vonTorge Wester
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Schwabhausen – Wenig gute Neuigkeiten hatte Bürgermeister Wolfgang Hörl hinsichtlich einiger von der Gemeinde gewünschter Geh- und Radwege mitgebracht, als er im Umweltausschuss auf eine entsprechende Anfrage von Florian Scherf (CSU) hin informierte.

Durchweg am Grunderwerb scheitere sowohl ein Geh- und Radweg in Arnbach an der Erdweger Straße als auch Verbindungen zwischen Schwabhausen und Puchschlagen sowie zwischen Stetten und Puchschlagen. Teilweise gebe es dort bereits Planungen von der Gemeinde, die aus den Jahren 2008 oder 2009 stammen und wohl nie verwirklicht werden können, informierte der Gemeindechef. Dann solle das auch in naher Zukunft öffentlich klargestellt und die Bevölkerung darüber informiert werden, dass die Projekte nicht mehr verfolgt werden, wurden Stimmen im Ausschuss laut.

Wolfgang Hörl konnte schließlich doch noch von einem Geh- und Radweg berichten, der in naher Zukunft errichtet werden könnte: Zusammen mit Erdweg und Sulzemoos sowie dem Staatlichen Straßenbauamt gebe es konkrete Gespräche, entlang der St 2051 einen Geh- und Radweg von Oberroth Richtung Sulzemoos/Wiedenzhausen zu realisieren. Das traf auf einhellige Zustimmung beim Ausschuss.

Dieser Weg würde entlang der Staatsstraße 2051 eine durchgehende Verbindungsachse von Odelzhausen bis nach Schwabhausen ermöglichen – und damit eine große Lücke in der Ost-West-Verbindung im Landkreis Dachau geschlossen, betonte der Bürgermeister.

„Hier verfügen wir auf Schwabhauser Gemeindeseite auch bereits über einen Großteil der Fläche“, erklärte Hörl. Dabei könnte auch eine Förderung greifen, die das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur ausgelobt hat: Das Sonderprogramm „Stadt und Land“ ermögliche Zuschüsse von 75 Prozent und mehr der zuwendungsfähigen Kosten, erläuterte Hörl. Dann müsste es allerdings jetzt schnell gehen, da nur Geh- und Radwege darunter fallen, die bis Ende 2023 gebaut worden sind.

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